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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Mystische Pfade durch den Park des Marienheims
Zwischenüberschrift:
Fachhochschulabsolventen planen Park.Neugestaltung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Hochschulnachrichten

Mystische Pfade durch den Park des Marienheims

Fachhochschulabsolventen planen Park-Neugestaltung

Ein mystischer Garten, Eingangspfeiler und goldene Köpfe - das könnten die neuen Anziehungspunkte auf dem Gelände des Guts Sutthausen sein. Zwei Absolventen der Fachhochschule planen in ihrer Abschlussarbeit, den Park des Marienheims umzugestalten.

Die Diplomschrift hat Praxisbezug: Neben Professor Jürgen Milchert betreute Schwester Irmgard Lutke-Gehling das Projekt. Mit der Leiterin der Berufsbildenden Schulen im Marienheim haben Andrea Friedrich und Thomas Hager die mögliche Auftraggeberin zur Zweitprüferin gemacht. Vieles könnte sich daher um die Gutsgebäude herum ändern - zumindest, wenn es nach den jungen Diplomingenieuren für Landschaftsarchitektur geht.

Neue Erhabenheit - unter dieses Stichwort fassen sie ihr Landschaftsideal, das den Natur- und Gottesverlust der Moderne ausgleichen soll. Ein Kernstück des Konzepts ist somit der " mystische Bereich" der Parkanlage. Der " Lebensweg" könnte- hier seinen kurvenreichen Gang durchs Gelände winden; von ihm ab führten dann Seitenpfade zu den " sakralen Momenten": Nischen in der erst noch zu errichtenden " Lebensmauer".

Auch religiös ungebundene Dingsymbole sollen hier Platz finden - etwa ein Wasserspiel. Als Eingangstor ins Unterbewusste möchten die Ansolventen drei Meter hohe, entglaste Spiegelrahmen aufstellen. Ein Hauch von Hundertwasser umweht ihre Visionen, wenn sie von kreativ gestaltetem Sitzmobiliar und Mosaikpfaden aus Kieseln und Scherben in Kunstharz träumen.

Viel Freiheit zum Fantasieren haben Andrea Friedrich und Thomas Hager sich genommen; nicht alle Pläne werden Wirklichkeit. Vielleicht bleiben sie also ein surrealer Traum - jene goldenen Häupter im sumpfigen Graftenbereich, deren jedes mahnend kündet: " Von der Erde bist du genommen und zu Erde kehrst du zurück."

Vieles jedoch, so lobte nach der Präsentation auch der Sutthausener Ortsbürgermeister Wolfgang Klimm, sei erfreulich leicht umsetzbar. Auch die Nachwuchsingenieure bemerken, dass ihre Ideen je nach Finanzlage durchaus gestaffelt auszuführen wären: Die Heckenrodung zum Beispiel und die Anpflanzung von Lavendel- und Rosenbeeten seien als ein erster Schritt schon mit geringem Kostenaufwand zu verwirklichen. (dab)

KREATIVE PLÄNE FÜR DAS MARIENHEIM: Schwester Irmgard Lütke-Gehling, eingerahmt von den Nachwuchsingenieuren für Landschaftsarchitektur Thomas Hager und Andrea Friedrich

Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
dab


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