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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Wasserrad-Skulptur misst stolze elf Meter
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Wettbewerb im Museum Industriekultur entschieden
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Die Wasserrad-Skulptur misst stolze elf Meter

Wettbewerb im Museum Industriekultur entschieden

Das Museum Industriekultur wird in Zukunft eine weitere Attraktion zu bieten haben: In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken ist eine neue Anlage für " Erlebnis-Streifzüge" in Planung. Für das Projekt " Wasser", das besonders Kinder bis zwölf Jahre ansprechen soll, hat nun eine Jury eine Skulptur für den Eingangsbereich des Geländes ausgewählt.

Vorgabe war, eine Skulptur zu schaffen, mit der Kinder 130 Liter Wasser - der durchschnittliche Tagesverbrauch eines Osnabrücker Bürgers - fördern oder von Hand pumpen können, um so die Skulptur in Bewegung zu setzen. Und schon das Modell des Küsntlers Gereon Lepper aus Hattingen im Maßstab 1: 5 ist beeindruckend: Über ein Laufrad wird das Wasserrad in Bewegung gesetzt, aus dessen an Speichen angebrachten Behältern ab einem bestimmten Neigungswinkel die 130 Liter Wasser fließen. In Originalgröße wird das Projekt weithin sichtbar sein: Das Wasserrad misst dann stolze elf Meter.

Die Jury setzte sich zusammen aus Museumsleiter Rolf Spilker, Stadtwerkevorstand Klaus Spiller sowie Frietjof Mangerich (12) und Natasha Denby (13) von der städtischen Kunstschule. Die Beteiligung der Jugendlichen war für Spilker besonders wichtig: " Sie sind Garanten dafür, dass das Projekt nicht zu kopflastig ausfällt." Der Museumsleiter nannte auch die Gründe, die den Ausschlag für das Modell Leppers gaben: " Es ist ein imposantes Modell und es ist interessant für Kinder."

Mit dem Projekt sollen Aspekte zum Thema Wasser, etwa Kreislauf, Aufbereitung, Verbrauch oder Abwasser, behandelt werden. Beteiligt war auch die Kulturpädagogin Dorothee Steinkamp, die mit der Natur und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück die Inhalte ausarbeitete.

Zielgruppe sind Vor allem Schulklassen, die orientiert an den Lehrplänen eine besondere Auseinandersetzung mit dem Thema geboten bekommen. Spilker: " Schulen haben nicht genug Mittel und Zeit für die Vermittlung dieses Themas. Hier kann ein Museum einspringen." Nach und nach soll der Erlebnis-Streifzug ausgebaut werden, weitere Objekte sind bereits in Vorbereitung, wie Ortsbürgermeister Josef Thöle lobt:" Es werden riesige Flächen am Piesberg frei und es gibt tolle Ideen für den Landschaftspark."

Museum und Stadtwerke hoffen noch auf weitere Unsterstützung, wie Peter Horenburg, Sprecher der Stadtwerke, erklärt: " Wir brauchen noch viele Partner, die sich für das Projekt engagieren." Mit dem Thema liegt das Industriemuseum im Trend: Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2003 zum " Internationalen Jahr des Süßwassers" erklärt. (hmd)

" NICHT ZU KOPFLASTIG": Das Wasserrad von Gereon Lepper soll veranschaulichen, wie vier Liter Wasser ein Mensch täglich verbraucht. Hier die Jurymitglieder Frietjof Mangerich und Natasha Denby von der städtischen Kunsschule. Foto: Michael Hehmann
Autor:
hmd


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