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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ehrgeizige Pläne für das Busdepot an der Lotter Straße
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Wohnpark und Geschäfte: Interessengemeinschaft legt städtebaulichen Gestaltungsvorschlag auf den Tisch
Artikel:
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Originaltext:
Ehrgeizige Pläne für das Busdepot an der Lotter Straße

Wohnpark und Geschäfte: Interessengemeinschaft legt städtebaulichen Gestaltungsvorschlag auf den Tisch

Ein Stein kommt ins Rollen: In den nächsten Jahren stehen an der Lotter Straße Kanalbauarbeiten an. Und die Stadtwerke werden mit dem Busdepot das Quartier verlassen und an die Luisenstraße ziehen. Die Interessengemeinschaft Lotter Straße hat deshalb schon einmal vorausgedacht und legt jetzt einen Vorschlag für die städtebauliche Gestaltung " Wohnpark Lotter Straße" vor.

Es sei ihnen um " machbare Vorschläge zur Neuordnung für einen zentralen Bereich der Weststadt" gegangen, sagten dazu die Sprecher der aus etwa 50 Anliegern und Einzelhändlern der Lotter Straße bestehenden Interessengemeinschaft, Hans Dopjans, Ingo Klute und Harald Niemann für die Initiative: " Wir wollen eine lebendige Straße mit mehreren Funktionen." In diesem Zusammenhang sei auch ihre jetzt vorgelegte Lösungsskizze zu verstehen, die m von dem Osnabrücker Planungsbüro Garthaus erarbeitet wurde.

Ausgangspunkt für die Überlegungen der Interessengemeinschaft waren zunächst die für 2005 vorgesehenen Kanalbauarbeiten in der Lotter Straße. In diesem Zusammenhang müsse auch ein verändertes Profil möglich sein: " Unser Vorschlag basiert auf einer 6, 50 Meter breiten Fahrbahn mit je 2, 50 Meter breiten Fußwegen als Flachbord an beiden Seiten", sagte Ingo Klute. Dazu komme dann noch ein 2, 50 Meter breiter Mehrzweckstreifen im Wechsel auf der einen oder anderen Straßenseite: " Vorgesehen für Parkzonen, Bäume und flexible Nutzungen", so Klute weiter. " Fußgängerinseln als Querungshilfen werden den Verkehr so weit verlangsamen, dass wir ohne Fußgängerampeln auskommen."

Weitergehend hat die Initiative jetzt auch einen städtebaulichen Gestaltungsvorschlag für die beiden Flächen des heutigen Busdepots zwischen Lotter Straße und Ernst-Sievers-Straße vorgelegt: Danach könnte im nördlichen Bereich an der Lotter Straße ein Geschäftszentrum mit einer Tiefgarage für etwa 570 Stellplätze entstehen; flankiert von einer Mischnutzung durch Wohn-und Geschäftshäuser. Auf dem südlichen Areal sieht der Entwurf " städtisches Wohnen" mit etwa 50 zweieinhalbgeschossigen Wohneinheiten vor.

Dieser ehrgeizige Plan zur städtebaulichen Neuordnung eines derzeit noch weitgehend gewerblich dominierten Quartiers ist bereits von Politik und Verwaltung im Stadtentwicklungsausschuss diskutiert worden. Die Resonanz sei " überaus positiv" gewesen, berichteten jetzt die Initiatoren.

Als nächster Schritt wird die Interessengemeinschaft Lotter Straße zusammen mit dem Stadtplaner Peter Garthaus das Konzept für einen " Wohnpark Lotter Straße" auf Einladung der beiden Bürgervereine Nordwest und Katharinenviertel auch öffentlich vorstellen: Am Dienstag, 19. November, um 19 Uhr im Parkhotel besteht Gelegenheit, die Pläne zu studieren , und mit den Initiatoren zu diskutieren. (fhv)

SIE HABEN PLÄNE FÜR DAS BUSDEPOT entwickelt: Hans Dopjans, Ingo Klute und Harald Niemann (von links), Sprecher der Interessengemeinschaft Lotter Straße. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
fhv


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