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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Herhof macht der Stadt eine Einstiegs-Offerte
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Müllentsorger braucht Kapital - Angebot für gemeinsame Projektgesellschaft - Niggemann: Wir leben mit einem Risiko
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Herhof macht der Stadt eine Einstiegs-Offerte

Müllentsorger braucht Kapital - Angebot für gemeinsame Projektgesellschaft - Niggemann: Wir leben mit einem Risiko

Von Wolfgang Eibers

Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb hat Post vom Entsorgungsunternehmen Herhof erhalten. Inhalt: Der Vorschlag, gemeinsam eine Projektgesellschaft für den rund 28 Millionen Euro teuren Bau der 85 000-Tonnen-Trockenstabilatanlage im Osnabrücker Hafen zu gründen.

Das bestätigte Abfallwirtschafts-Chef Willi Niggemann auf Anfrage der Neuen OZ. Hintergrund der Offerte, die diese Woche auch Thema im nichtöffentlichen Teil der Verksaussschuss-Sitzung war: Die Firma muss nach dem angekündigten Ausstieg des Holding-Partners " RAM", des Regionalversorgers " Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland", neue Finanzierungswege gehen, um Kredite für die geplanten Anlagen zu bekommen (wir berichteten). Niggemann: " Jetzt ist die Politik gefordert."

Soll wie geplant im Sommer mit dem Anlagenbau begonnen werden, müsste spätestens im März eine Entscheidung über den Einstieg fallen. Die Herhof Umwelttechnik GmbH braucht in einem weiteren Punkt Unterstützung: Vertragsgemäß hat die Firma bis Anfang 2003 den Bauantrag zu stellen, was aber angesichts der Verzögerungen, die durch die Standortsuche im Landkreis entstanden sind, unmöglich einzuhalten ist. Deshalb wurde an die gemeinsame Auftragsvergabe-Gesellschaft von Stadt und Landkreis die Bitte gerichtet, die festgesetzte Frist

Fristverlängerung für den Bauantrag?

um rund ein halbes Jahr zu verlängern. Der Verwaltungsausschuss der Stadt wird sich voraussichtlich nächsten Dienstag mit dem Thema beschäftigen. Dabei dürften wie im Abfallwirtschaft-Werksausschuss auch die verschiedenen Szenarien erörtert werden, die angesichts der schwierigen Herhof-Situation denkbar sind. Im Optimalfall findet das Entsorgungsunternehmen einen externen Partner für die Millioneninvestitionen.

Die schlechteste Variante: Das Unternehmen geht Pleite und kann den geschlossenen Vertrag, der Entsorgungskosten von 75 Euro pro Tonne Müll vorsieht, nicht erfüllen. Dann müsste eine neue Leistungsausschreibung erfolgen, da der Zweite des Verfahrens, der rund 20 Euro über dem Herhof-Preis lag, nur bis Mitte letzten Jahres an das abgegebene Angebot gebunden war.

Für Willi Niggemann steht fest: " Herhof ist mit seinem innovativen Konzept der günstige Anbieter am Markt, und jede andere Lösung kommt die Bürger am Ende etliches teurer." Außerdem würde jede Zeitverzögerung

Drei Millionen Eigenbeteiligung

Geld kosten, da Zwischenlösungen gefunden werden müssten. Der Abfallwrirtschafts-Leiter: " Wir leben mit einem Risiko und müssen sehen, wie wir da den besten Weg finden."

Ein Weg, der Entsorgungssicherheit garantiert, wäre eine Mehrheitsbeteiligung an der jetzt im Raum stehenden gemeinsamen Projektgesellschaft. Der Mülleinstieg hätte aber nicht nur rund drei Millionen Euro Eigenbeteiligung an der Finanzierung zur Folge. Die Stadt wäre mit im Risiko, dass das produzierte Trockenstabilat auch zum anvisierten Preis am Markt verkauft werden kann. Abfall-Experte Niggemann hat in dieser Hinsicht keine Bedenken: " Stabilat kommt derzeit in Zement- und Kraftwerken als Substitutionsbrennstoff zum Einsatz, und hier gibt es erhebliche Potenziale." we
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we


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