User Online: 1 | Timeout: 04:15Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"So eine Rundfahrt bringt mich meiner Stadt näher"
Zwischenüberschrift:
"Städtebau in Fahrt" wird in drei Monaten wiederholt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Normalerweise sind die Bürger nur an der Planung beteiligt. Wir wollen Projekte vorstellen, die in den letzten Jahren entstanden sind und auch Lob und Kritik empfangen", erklärte Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel zu Beginn der eineinhalbstündigen Busrundfahrt durch Osnabrück. " Städtebau in Fahrt", hieß das Motto der Tour, veranstaltet vom Fachbereich Städtebau.

Sabine Ostermann aus Osnabrück fährt mit, weil sie sich für Stadtentwicklung interessiert und auch die öffentlichen Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses besucht. " Es gefällt mir, mit eigenen Augen zu sehen und nicht gefiltert durch die Berichterstattung in der Zeitung. Man muss gucken und sich selbst ein Bild machen", sagt sie, kurz bevor sie mit den anderen 15 Fahrgästen in den Bus steigt.

Erste Station ist der Bahnhofsvorplatz. Aus Sicht der Verkehrsplaner ist die Trennung des Auto- und Busverkehrs der wichtigste Aspekt der Neugestaltung. Dadurch sind auch die Busse schneller erreichbar. Auch auf dem Gebiet hinter dem Bahnhof soll sich in den nächsten Jahren einiges tun. Aus dem Lokschuppen auf dem Güterbahnhof könnte eine Halle für Veranstaltungen entstehen und die Frankenstraße sowie die Franz-Lenz-Straße sollen bis zur Schellenbergbrücke weitergeführt werden, um auch die Mindener Straße zu entlasten.

Nachdem es durch die Mindener Straße über den Kreisverkehr " An der Spitze" in Voxtrup, die Rückertstraße und den Saarplatz wieder in die Innenstadt geht, wird den Teilnehmern der Rundfahrt ein Spaziergang durch das Katharinenviertel gegönnt. Während in den vorherigen Stationen hauptsächlich verkehrstechnische Aspekte im Vordergrund standen, können sich die Rundfahrer an der schönen Architektur der Häuser und den - noch - blühenden Gärten in dem verkehrsberuhigten Viertel erfreuen.

Aufgetankt mit frischer Luft fahren sie mit dem Bus weiter zur Lortzingstraße, wo das Schachbrettmuster unter die Lupe genommen wird. Apel betont noch einmal, dass das Muster kein Zebrastreifen sei und keinen rechtlichen oder verkehrstechnischen Wert habe, sondern einen psychologischen. Hubert Schawe, der das Straßenschach in Bad Homburg entdeckt hat und die Idee an die Stadt weitergab, erklärt, dass dort alle Verkehrsteilnehmer zur gegenseitigen Rücksichtnahme aufgefordert seien. Busfahrer Winfried Prior berichtet allerdings, dass viele Fußgänger schnurgerade über das Muster gingen, ohne auf den Verkehr zu achten. " Gott sei Dank ist aber noch nichts passiert", sagt er. Nach eineinhalb Stunden findet die gesellige kleine Reise ihr Ende. Die Rundfahrt sei sehr informativ gewesen, lautet das Urteil der Mitreisenden. Auch Sabine Ostermann zieht ein positives Fazit: " Ich finde es gut, dass die Leute von der Verwaltung ihre Arbeit vor- und darstellen konnten. Es bringt mich meiner Stadt näher." In einem Vierteljahr wird die Rundfahrt durch Osnabrück wiederholt. Dann sollen allerdings neue Ziele angesteuert werden.

AUSSTEIGEN UND DISKUTIEREN: 15 Interessierte nahmen an der Busrundfahrt " Städtebau in Fahrt" teil. Eines von sieben Zielen war der neu gestaltete Bahnhofsvorplatz. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
tw


Anfang der Liste Ende der Liste