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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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NABU: Herhof ein Angebot machen
Zwischenüberschrift:
Um Müllverbrennung zu verhindern
Artikel:
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Originaltext:
NABU: Herhof ein Angebot machen

Um Müllverbrennung zu verhindern

Der Naturschutzbund Osnabrück (NABU) schlägt im Müll-Streit einen Kompromiss vor: Osnabrück sollte der Firma Herhof erlauben, mehr als 85 000 Tonnen Müll in der geplanten Anlage am Hafen zu verarbeiten. Im Gegenzug müsste Herhof sich verpflichten, kein Trockenstabilat als Brennstoff an Firmen im Stadtgebiet zu liefern.

Die Ankündigung der Firma Kämmerer, bis Ende des Jahres tausend Tonnen des aus Hausmüll gewonnenen Trockenstabilats zu verbrennen, ist nach Meinung des Naturschutzbundes ein " deutliches Alarmsignal für eine drohende Müllverbrennung in der Stadt". Nach Schließung der Deponie Piesberg 2004 wird Herhof die Müllentsorgung übernehmen und große Mengen des Stabilats zur Verbrennung anbieten können.

Der Stadtrat müsse sicherstellen, dass der Ratsbeschluss gegen eine Müllverbrennung im Stadtgebiet eingehalten werde, meint der NABU. Dazu sei es nötig, ein Verhandlungsangebot zu machen und die Mengenbegrenzung aufzulockern. Herhof dürfte am Standort Hafen höchstens 85 000 Tonnen Müll verarbeiten. Das Unternehmen will eine größere Anlage, die wirtschaftlicher wäre. Die Stadt lehnt es aber ab, Entsorgungsstätte für den Müll anderer Regionen zu werden.

Der NABU schlägt vor, dass auch der im Osnabrücker Land anfallende Gewerbemüll in einer Herhof-Anlage entsorgt wird. Die Obergrenze müsste entsprechend geöffnet werden. " Die Stadt muss jetzt die Initiative ergreifen und erneut mit Herhof verhandeln", so NABU-Vorsitzender Andreas Eickhorst, sonst sei die Müllverbrennung in Osnabrück nicht mehr zu verhindern. Ein Problem sieht aber auch der NABU: Die Gewerbetreibenden können sich selbst Entsorgungswege suchen und das wirtschaftlichste Angebot auswählen. (hin)
Autor:
hin


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