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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ledenhof: Visionen von innerstädtischem Leben
Zwischenüberschrift:
Stadtbaurat: Die Verwaltung ist nciht untätig gewesen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ledenhot: Visionen von innerstädtischem Leben

Stadtbaurat: Die Verwaltung ist nicht untätig gewesen

Dass der Ledenhof derzeit keinen schönen Anblick bietet, gibt er zu. Dass die Verwaltung den Platz habe verkommen lassen und es kein Konzept gebe, wie die SPD jetzt behauptete, stimme hingegen nicht: Stadtbaurat Jörg Ellinghaus nahm gestern Stellung zum Thema Ledenhof.

Die Neue OZ hatte über den maroden Zustand des Platzes berichtet: Unkraut, ab-

Tiefgarage: Dach muss saniert werden

bröckelnde Steine, Schmierereien. Inzwischen tut sich was: Die Stadt begann in dieser Woche, die Graffiti zu entfernen (siehe obenstehenden Bericht). " Wir werden jetzt das Notwendigste machen, damit der Verfall nicht weiter voranschreitet", sagte der Stadtbaurat gestern gegenüber unserer Zeitung.

Er wies daraufhin, dass die Verwaltung bereits im September vergangenen Jahres das Thema Ledenhof auf die Tagesordnung des Stadtentwicklungsausschusses gesetzt habe. Bereits dort habe er seine " Visionen" von diesem wichtigen innerstädtischen Platz, der ein Pendant zum gegenüberliegenden barocken Stadtschloss sein müsse, erläutert.

Fest stehe, so Ellinghaus, dass sich etwas tun müsse. Zum einen, um das Dach der Tiefgarage zu sanieren, zum anderen, weil der Platz nach über 25 Jahren nicht mehr zeitgemäß sei und durch seine kleinteilige Bauweise jetzt massive Schäden aufträten.

Gar nichts hält Jörg Elllinghaus davon, den Ledenhof jetzt für viel Geld zu sanieren. " Wir sollten abwarten, welche Konzepte für den Neumarkt beschlossen werden und dann den Ledenhof zum Umfeld passend völlig neu gestalten. Die Senke muss weg, der Platz muss belebt werden und sowohl für den Wochenmarkt als auch für Veranstaltungen attraktiv werden." Doch klar sei auch: " Das kostet viel und der gestalterische Wille der Politik muss da sein."

Ellinghaus gibt zu, dass in den letzten Jahren selbst die dringendsten Erhaltungsmaßnahmen und Reparaturen nicht gemacht worden seien. " Es war zu wenig Geld da." Überall im Stadtgebiet habe man in den vergangenen Jahren, auch in Zeiten voller Kassen, zu wenig in die Unterhaltung von Schulen und anderen städtischen Gebäuden so-

Einheit mit dem Neumarkt-Konzept

wie von Straßen investiert. " Es entstand, aber nicht nur in Osnabrück, ein Renovierungsstau." Der sei jetzt derart angewachsen, dass die Schäden immer deutlicher würden.

Immerhin: Mit bescheidenen Mitteln wird der Ledenhof jetzt etwas verschönt, gesäubert und repariert. Und wartet auf ein neues Konzept, für das es vielleicht irgendwann Geld geben wird. (d.)
Autor:
d.


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