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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die neue Düte: Feuchte Wiesen statt Maisäcker
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Mit Aktions-Wochenende Renaturierung vorstellen
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Die neue Düte: Feuchte Wiesen statt Maisäcker

Mit Aktions-Wochenende Renaturierung vorstellen

Statt Maisäcker und Weihnachtsbaumkulturen sollen in Zukunft wieder Auwalder und feuchte Wiesen die Düte begleiten. Etwa 400 000 Euro stehen für die Renaturierung des Flüsschens zur Verfügung. Mit einem Aktionswochenende unter dem Motto " Düteleben - zwischen Klärwerk und Mühle" will der Fachbereich Grün und Umwelt der Stadt am kommenden Samstag und Sonntag auf die Maßnahmen aufmerksam machen.

32 Kilometer misst das Gewässer in seiner gesamten Länge, 12 davon fließen durch Stadtgebiet. Auf dieser Strecke soll die Düte wieder in ihren natürlichen Zustand zurückversetzt werden, zunächst zwischen der Sutthauser Mühle und dem Klärwerk Hellern. Ufergehölzsäume sollen gepflanzt, Auwälder geschaffen und Kleingewässer für Amphibien und Libellen angelegt werden. " Bis Ende April sollen die Maßnahmen umgesetzt sein", kündigt Christiane Balks vom Fachbereich Grün und Umwelt an. Finanziert werden die Maßnahmen zu 70 Prozent aus Flurbereinigungsmitteln des Landes Niedersachsen und zu 30 Prozent aus städtischen Mitteln.

" Dazu kommen noch etwa zwei Millionen Euro in Form von Grundstücken", erläuterte jetzt Umweltdezernent Dr. Dieter Zimmermann bei der Vorstellung des Aktionsprogramms. Die Grundstücke standen als Ausgleichsflächen für die Landwirte zur Verfügung, die bislang ihre Felder entlang der Düte bewirtschafteten. Diese Flächen wurden nun aus der intensiven Bewirtschaftung genommen. Im Rückraum des Flusses wird es in Zukunft nur extensive Landwirtschaft geben.

Um all diese Dinge den Anliegern und interessierten Bürgern vorzustellen, haben die Organisatoren das Aktionswochende auf die Beine gestellt, das mit einem bunten Programm möglichst viele Besucher an die Düte zwischen dem Klärwerk in Hellern und der Sutthauser Mühle locken soll. Federführend war dabei Sonja Jepsen für den Fachbereich Grün und Umwelt. Mit von der Partie sind der Unterhaltungsverband " Obere Hase", die Stadtwerke, der Niedersächsisch-Westfälische Anglerverein, das Niedersächsische Landvolk, die Jägerschaft, Professoren von Uni und Fachhochschule, der Künstler Volker-Johannes Trieb sowie Verbände, Institutionen und Einzelpersonen, die sich mit der Düte verbunden fühlen. (dk)

MIT DEM PLANWAGEN können sich Besucher am Wochenende durch die Renaturierungsflächen entlang der Düte chauffieren lassen. Foto: Elvira Parton
Autor:
dk


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