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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eine Spielwiese für Füße, Nasen, Augen und Hände
Zwischenüberschrift:
"Garten der Sinne" am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Eine Spielwiese für Füße, Nasen, Augen und Hände

" Garten der Sinne" am Schölerberg

Wie riecht Salbei oder Bohnenkraut, wie fühlt sich Kies unter den Füßen an, wie klingt ein Holzschlag auf Holz? Fragen, die im " Garten der Sinne" hinter dem Museum am Schölerberg beantwortet werden.

Dass das Museum nicht nur Ausstellungen im Innern zeigt, sondern ringsherum eine 4 000 qm große Außenfläche hat, ist vielen Museumsbesuchern und Spaziergängern noch gar nicht so bekannt. Ruhig und beschaulich, geht es denn auch noch im großen " Bauerngarten" zu, der auf verwinkelten Wegen, zwischen Hecken, Büschen und Mauern die unterschiedlichsten Pflanzen zeigt.

Auf der anderen Seite des Spazierweges, an den Museumsbau angrenzend, ist in zweijähriger Arbeit nun der " Garten der Sinne" erblüht, dessen offizielle Eröffnung am 8. September von 14 bis 18 Uhr mit einem Fest gefeiert werden soll.

Doch schon jetzt kann man durch den Garten streifen. Eigentlich sieht er ganz normal aus: Wege, etwas tiefer gelegt, Pflanzen und Sträucher auf kleinen Mauern. Die Schilder fehlen noch, die bald erläuternwerden, was Museumsdirektor Dr. Dietmar Grote und seine Mitarbeiter Kristi Bücken und Berthold Reichensperger jetzt noch sagen müssen: " Anfassen, Fühlen, Ausprobieren ist nicht nur ausdrücklich erlaubt, sondern erwünscht. Und das bei freiem Eintritt."

Wie klingt Holz? Am Dendrofon kann der Besucher mit einem Stück Holz auf Holzstücke klopfen. Die schaukelnde Stange kann als Klettergerät oder Schaukel benutzt werden, im Summstein hört man vielleicht seine eigenen Schwingungen. Barfuß mit verbundenen Augen ist schon so mancher Besucher über die Wege gelaufen. Steine, Mulch, Kiesel, Äste und Sand wechseln sich unter den Fußsohlen ab. Und einen Schritt weiter wehen Düfte in die Nase: Es riecht nach Zitronenkraut. Anfassen ist erlaubt: Da fühlen sich Blätter fleischig an, oder wie Wolle, sind spitz oder scharf, pieksen oder schmeicheln den Fingerspitzen.

Unter Büschen kann mand versteckt sitzen, während ein anderer an den Blumen riecht. " Dies ist kein Lehrpfad, sondern ein Garten, der einfach Spaß machen soll", sagt Berthold Reichemperger und verspricht, dass sich der Garten immer wieder verändern wird. (d.)

AUCH DIE NASE wird im " Garten der Sinne" hinter dem Museum am Schölerberg gereizt: Wie intensiv riecht Oregano?

Fotos: Michael Hehmann

BARFUSSGEHEN erwünscht: Wie spitz sind Steine, wie weich ist Mulch?
Autor:
d.


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