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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Es wird ernst: Piesberg-Anlieger wollen klagen
Zwischenüberschrift:
Ersatz für Schäden an den Häusern?
Artikel:
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Originaltext:
Es wird ernst: Piesberg-Anlieger wollen klagen

Ersatz für Schäden an den Häusern?

Die Anlieger des Piesberges machen ernst: Sie wollen von der Piesberger Steinindustrie und der Gemeinde Wallenhorst Ersatz für die Schaden an ihren Häusern einklagen. Nach Meinung ihres Rechtsanwalt Hermann Roling sind die Aussichten nicht schlecht, Recht zu bekommen. Außerdem verfügen die Anwohner über ein juristisches Druckmittel: Die Genehmigung zur Verlagerung des Abbaus ist angeblich rechtswidrig und soll angefochten werden.

Nach der Anliegerversammlung am Donnerstagabend in der Lechtinger Mehrzweckhalle zeigten sich mehrere Betroffene fest entschlossen, den juristischen Weg zu gehen. Rechtsanwalt Hermann Roling erhielt die Vollmacht, Widerspruch gegen die im Januar von der Bezirksregierung erteilte Genehmigung zum erweiterten Gesteinsabbau einzureichen. Darüber hinaus wird er Schadensersatz von den Steinbruchbetreibern und der Gemeinde Wallenhorst fordern.

" Ich bin mir sicher, dass der Genehmigungsbescheid hochgehen wird", sagte Rechtsanwalt Roling den Betroffenen. Um einen jahrelangen Rechtsstreit zu vermeiden, sei es " das Vernünftigste, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen". Der Widerspruch richtet sich gegen das einfache Genehmigungsverfahren für den Neubau einer Brecheranlage und die Verlagerung der Abbauzonen. Bekämen die Anlieger Recht, würde die Fünf-Milllonen-Investition vorerst gestoppt. Die Piesberg-Anrainer in Lechtingen und Pye fürchten um ihre Häuser. Sie machen die Sprengungen im Steinbruch für Risse in Wänden und Böden verantwortlich. In einigen Häusern fiel Putz von der Decke. Lärm und Staub verschlechterten die Lebensqualität, der Wert der Immobilien sinke. Die Piesberger Steinindustrie verweist auf die Messwerte, die bei allen Sprengungen weit unter den zulässigen Grenzwerten geblieben seien. Die Steinindustrie will den Abbau in den kommenden Jahren nach Westen verlagern. Dadurch werde Lechtingen erheblich entlastet. (hin)
Autor:
hin


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