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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Lok macht Platz für ein Altenzentrum
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Rat gab Start frei: Seniorenzentrum Schinkel entsteht
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Rat gab Start frei: Seniorenzentrum Schinkel entsteht

Lok macht Platz für ein Altenzentrum

Osnabrück (pr-) - Ein alter Wunsch wird Wirklichkeit: In Schinkel entsteht ein Seniorenzentrum mit einem vollstationären Pflegeangebot, mit betreutem Wohnen, Sozialstation und Tagespflege. Die Einrichtung wird an der Buerschen Straße auf dem alten Parkplatz zwischen Bunker und Lok-Denkmal gebaut. Wenn nächsten Dienstag (7. 8.) Kultusdezernent Reinhard Sliwka und Albert Merseburger von den Dampflokfreunden vereinbaren, dass die Dampflok, die seit 1979 an der Buerschen Straße ein Wahrzeichen des Stadtteils Schinkel geworden ist, im September zum Zechenbahnhof Piesberg kommt, ist eine wichtige Voraussetzung für den Startschuss der Alten- und Pflegeeinrichtung geschaffen.

In der Stadt gibt es einen längerfristigen Bedarf von 200 Pflegeplätzen. 40 sollen nun in Schinkel entstehen. Viele Bürger, u. a. auch der Bürgerverein Schinkel, hätten seit Jahren die Notwendigkeit einer stadtteilbezogenen Alten- und Pflegeeinrichtung unterstrichen, berichtete auf Anfrage Sozialdezernent Sliwka. Der Rat hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause dem Konzept von Investor und Betreiber (Caritasverband) einstimmig zugestimmt.

Damit kann auf dem 8 000 qm großen Grundstück gebaut werden. Der 1. Spatenstich soll nach Abstimmung der Detailplanung zwischen Investor und Betreiber Mitte 2002 erfolgen. Die Bauzeit dürfte etwa ein Jahr betragen. 10 Investoren haben in einem Wettbewerb ihre Vorstellungen eines Seniorenzentrums dargelegt. Das Dörpener Bauunternehmen Schomaker machte das Rennen, u. a. auch weil er als Betreiber den Caritasverband an seiner Seite wusste.

Von den 40 Pflegeplätzen sollen 10 für altersverwirrte Menschen reserviert sein. Daneben entstehen 25 Einheiten für betreutes Wohnen, die auch Ehepartner aufnehmen können. In einer späteren Baustufe können hier 30 weitere Wohneinheiten entstehen. Die Caritas will außerdem hier eine Sozialstation einrichten, der möglicherweise eine Tagespflegeeinrichtung angegliedert werde, berichteten Sozialplaner Hermann Schwab und Sozialamtsleiter Udo Kunze.

Das Seniorenzentrum Schinkel soll sich mit mehreren Gebäudeteilen locker gegliedert darstellen. Der Pflegebereich entsteht am heutigen Standort des Lok-Denkmals. Die Gebäude für betreutes Wohnen werden Richtung Bunker angegliedert. Das großzügige Gelände wird durchgrünt und damit ein natürlicher Bezug zur südlich gelegenen Haseaue hergestellt. Die Rotenburger Straße, die seit Eröffnung der Franz-Lenz-Straße durch das Gewerbegebiet Hasepark ohnehin an der Buerschen Straße abgebunden ist, kann in diesem Bereich zurückgebaut werden. Das gesamte Viertel erfährt mit dem Seniorenzentrum eine weitere Aufwertung. Kräftig im Bau sind an der Rotenburger Straße moderne Stadthäuser, die in der Randlage des ehemaligen Stahlwerks direkt an der Haseaue ein vorzügliches Umfeld finden. Gegenüber an der Buerschen Straße entstehen zurzeit auf dem Gelände der ehemaligen Klöckner-Ausbildungswerkstatt ebenfalls neue Wohneinheiten.

Die alte Lokomotive wird im September zum Zechenbahnhof Piesberg umgesetzt. Das Denkmal macht Platz für den Bau eines Seniorenzentrums Schinkel, das sich bis zum Bunker hinziehen wird. ON-Fotos

Ein Stadtteil wird aufgewertet: An der Buerschen Straße (l.) und an der Rotenburger Straße (r.) entstehen zurzeit moderne Stadthäuser.
Autor:
pr-


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