User Online: 4 | Timeout: 01:19Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit 103 Metern Höhe prägt der Turm von St. Katharinen das Stadtbild
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Mit 103 Metern Höhe prägt der Turm von St. Katharinen das Stadtbild

Blick von Nordwesten auf St. Katharinen: Mit 103 Metern Höhe prägt der Kirchturm von St. Katharinen, der als das höchste mittelalterliche Bauwerk Niedersachsens gilt, das Stadtbild. 1248 erstmals urkundlich erwähnt und anfangs noch zum Kirchspiel des Domes gehörig, erstreckte sich die Bauzeit der spätgotischen westfälischen Hallenkirche über fast zwei Jahrhunderte von zirka 1300 bis 1500. Unterstützt und gefördert wurde der Bau durch den ansässigen Adel und namhafte Patrizierfamilien. Bedingt durch die unmittelbare Nähe zum Schloss, das von 1673 an als Residenz der evangelischen Fürstbischöfe von Osnabrück diente, wurde St. Katharinen auch als Hofkirche genutzt. Beim letzten Luftangriff auf Osnabrück am Palmsonntag 1945 wurde die Kirche durch einen Brand zerstört, aber bereits 1946 wurde mit der Sicherung der verbliebenen Bausubstanz begonnen. Die Einweihung der wieder errichteten Kirche erfolgte am 17. Dezember 1950 durch den damaligen Landesbischof Dr. Hanns Lilje. Grundwasserabsenkungen verursachten Schaden und machten von 1990 bis 1992 eine Grundinstandsetzung mit umfangreichen Innen- und Außenarbeiten erforderlich. Die vier Glocken der Katharinenkirche aus dem Jahre 1955 wiegen zwischen 939 und 3 975 Kilogramm und sind auf das Geläut der anderen Innenstadtkirchen abgestimmt. Sehenswert sind unter anderem die moderne Ausmalung der Gewölbe in den Seitenschiffen durch den Nordhorner Künstler Dieter Hansmann (1992), die vier großen Chorfenster von Rosemarie Schmelzkopf-Schrick (1950), die Kreuzigungsgruppe des Braunschweiger Bildhauers Jürgen Weber (1963) sowie im nördlichen Seitenschiff Teile des ehemaligen neugotischen Hochaltars, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Mit zirka 6 900 Gemeineegliedern ist die evangelisch-lutherische St.-Katharinen-Gemeinde die mitgliederstärkste Kirchengemeinde in der Stadt Osnabrück. Die Katharinenkirche ist zugleich Universitätskirche.

Andrea Kronisch/ Foto: Gert Westdörp



Anfang der Liste Ende der Liste