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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Bombenzünder intakt: keine einzige Roststelle
Zwischenüberschrift:
Entschärfung gestern in Widukindland
Artikel:
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Originaltext:
Bombenzünder intakt: keine einzige Roststelle

Entschärfung gestern in Widukindland

Nicht rostig, sondern metallisch glänzend und so gefährlich funktionsfähig wie vor 57 Jahren, als er in die Bombe eingelassen wurde, die dann auf Osnabrück fiel: So sah der Zünder aus, den Sprengmeister Thomas Gesk gestern Nachmittag aus dem Blindgänger herausschraubte, der auf einer Wiese am Ickerweg geortet worden war.

Kurz nach 14 Uhr hatten über 130 Kräfte der Polizei, der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfsvverks und weitere Hilfsorganisationen begonnen, die gut 1 000 Bürger im Umkreis von 500 Metern um den Bombenfund herum zu evakuieren. 20 Personen nutzen das Angebot, ins Evakuierungszentrum in der Grundschule zu kommen, die meisten anderen waren bei der Arbeit oder zu Bekannten gefahren.

Mit der Entschärfung musste gewartet werden, bis ab 15.39 Uhr für 20 Minuten kein Zug auf der Strecke Hamburg-Osnabrück fuhr, die nur wenige Meter vom Fundort verläuft. Dann dauerte es nur zehn Minuten, bis Entwarnung gegeben wurde.

Die britische Fünf-Zentner-Bombe mit konventionellem Aufschlagzünder, die gestern entschärft wurde, ist nur die erste einer Serie von Blindgängern, die in den nächsten Wochen im Stadtgebiet entschärft werden sollen. Schwerpunkt, aber nicht ausschließlich, wird der Fledder sein. Mit Rücksicht auf die dort beheimateten Firmen und in Abstimmung mit Karmann sollen dort stets mehrere Blindgänger zeitgleich entschärft werden.

Fast täglich finden die Bombentrupps, die zur Zeit intensiv suchen, neue Hinweise auf Blindgänger. " Die sind gefährlich wie vor über 50 Jahren", betonten die Sprengmeister gestern, als sie den intakten Zünder auseinander genommen hatten. (d.)

AUFTAKT zu einer Serie von Bombenentschärfungen in den kommenden Wochen war gestern in Widukindland. Auf Sprengmeister Thomas Cesk und seine Kollegen wartet viel gefährliche Arbeit.

Foto: Michael Hehmann
Autor:
d.


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