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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Solarsiedlung für das Busdepot"
Zwischenüberschrift:
Agenda-Arbeitskreis macht Vorschläge
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Solarsiedlung für das Busdepot"

Agenda-Arbeitskreis macht Vorschläge

Wenn die Stadtwerke ihr Busdepot an der Augustenburger Straße aufgeben, sollte auf dem Gelände eine Solarsiedlung errichtet werden. Das schlägt der Agenda-Arbeitskreis Energie, Bauen und Wohnen vor.

Eine Solarsiedlung besteht aus Energie sparenden Gebäuden, die einen Großteil ihres Energiebedarfs aus der Solarenergie beziehen, also Strom aus Photovoltaikanlagen, Wärme aus Solarkollektoren oder die Gebäudeheizung durch passive Nutzung der Solarenergie. In Nordrhein-Westfalen seien in bereits 50 realisierten Solarsiedlungen mit dieser Art des nachhaltigen und Energie sparenden Bauens sehr gute Erfahrung erzielt worden, sagt der Arbeitskreissprecher Prof. Dr. Klaus Kuhnke.

Neben der nachhaltigen Energienutzung bestehe der Unterschied zu einer herkömmlichen Siedlung in der besonderen Vorgehensweise schon bei der Planung, heißt es in einer Pressemitteilung des Arbeitskreises. Auf den städtebaulichen Entwurf müsse als Nächstes ein Energiekonzept mit Wirtschaftlichkeitsnachweis folgen, erst dann könne ein Investor gesucht werden, der das Konzept realisiert.

" Gut geplante Solarsiedlungen sind immer in der Investition etwas teurer, im Betrieb etwas billiger, aber im Ganzen wirtschaftlich", erklärt Kuhnke mit Hinweis auf die Erfahrung im Nachbarland Nordrhein-Westfalen.

Der Arbeitskreis Energie, Bauen und Wohnen weist darauf hin, dass gerade beim Gelände der Stadtwerke an der Augustenburger Straße viele Gründe für eine Solarsiedlung sprächen: Die innenstadtnahe Lage mache das Gelände für eine Klientel interessant, die für nachhaltiges Bauen und Wohnen aufgeschlossen sei, das Gelände sei hervorragend für die Nutzung der Solarenergie geeignet.

Auch der Zeithorizont erlaube ein solches Vorhaben, erfahrene Planungsexperten für diesen Siedlungstyp finde man in Osnabrück auch, und schließlich sei eine Solarsiedlung mit ihrer Betreibergesellschaft genau das Modell, das der Rat für die regenerativen Energien wünsche: die privatwirtschaftliche Finanzierung einer wirtschaftlichen Energienutzung.


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