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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Inhalt:
Überschrift:
Lupenrätsel: Kämpfen die Tiere oder heiraten sie?
 
Kinder erleben die Natur
Zwischenüberschrift:
Ferienkinder erforschen das Leben im Landwehrgraben
 
Eine kleine Budenstadt entstand an der"Nackten Mühle"
Artikel:
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Originaltext:
Lupenrätsel: Kämpfen die Tiere oder heiraten sie?

Ferienkinder erforschen das Leben im Landwehrgraben

Osnabrück (tw) Die Wüste lebt. Das erforschten Kinder, die die Gewässer im Landwehrgraben im Stadtteil Wüste untersuchten. Die Tiere, die sie aus dem trüben Wasser fischten, nahmen sie anschließend unter einem Mikroskop genau unter die Lupe und entdeckten dabei erstaunliche Sachen.

Der kann im Wasser gehen", ruft der siebenjährige Sebastian Tost erstaunt aus, als eine Ruderwanze In seinem Käscher landet. Wie Sebastian sind die anderen Kinder ganz aufgeregt und laufen immer um den Landwehrgraben herum, um neue Tiere zu entdecken. Der Landwehrgraben heißt so, weil er im Mittelalter ein Teil der Stadtbefestigung war, damit keine Räuber und Banditen Osnabrück überfallen konnten.

In den Käschern, die so aussehen wie Netze mit einem Stock daran, fischen die Kinder eine Menge Kleinstlebewesen aus dem Wasser. Die Biologin Monika Blanke erklärt ihnen, wie die Tiere heißen: Wasserspringschwänze, Bachflohkrebse, Zwergrückenschwimmer oder Tellerschnecken. Monika Blanke kennt die Namen alle auswendig, weil sie Biologie studiert hat und mit dem Grashüpfermobil viel durch die Natur fährt, um sie Kindern näher zu bringen. Im Grashüpfermobil können die jungen Forscher ihre Beute dann unter dem Mikroskop ansehen. " Die Tiere sehen ganz riesig aus", meint die siebenjährige Victoria Tietz. Dann wird sie ganz ruhig und konzentriert sich auf das, was sie sieht. Nach einer Weile fragt sie: " Kämpfen die oder heiraten die?" " Vielleicht frisst das eine Tier auch das andere", antwortet David Stock und überlegt: " Das schmeckt doch gar nicht."

UNTER DIE LUPE nahm David Stock eine Libellenlarve. Fotos: Jörn Martens

Kinder erleben die Natur

Eine kleine Budenstadt entstand an der" Nackten Mühle"

Osnabrück (tw) Ein Haus im Grünen wünschen sich viele Menschen. 20 Kinder machten diesen Wunsch wahr und bauten sich am Donnerstag mitten in der Natur vier Buden aus Holz und Planen, in denen sie auch übernachteten.

" Ich finde es schön, wenn nachts Tiere rumlaufen. Dann merkt man, dass man in der Natur ist", erzählt die elfjährige Sara Müller. Zu Hause hat sie einen großen Garten, in dem sie oft zeltet, und mit ihrem Freund Timo hat sie dort ein Baumhaus gebaut.

Das Gelände an der Nackten Mühle ist nach den ist nach den Schauern am Donnerstag noch ziemlich nass. Aber wie Sara hat auch Philipp Sander keine Angst vor Regen. " Ist mir doch egal, ob es regnet. Wir machen die Bude aus lauter Holz, da kommt nichts rein", sagt Philipp, der in der Werkstaft seines Vaters schon viel gehämmert hat. " Außerdem schlafen wir ganz nah beieinander auf Iso-Matten. Da wird man nicht nass", ergänzt Sara.

Die Nacht in der Bude war kurz

Nachdem die Buden fertig gebaut waren, stärkten sich die Bauarbeiter mit Stockbrot, Maiskolben und Kartoffeln, die sie in der " Küche" am Lagerfeuer gebrutzelt haben. Anschließend wurde noch Verstecken mit Anschlagen gespielt und eine Nachtwanderung unternommen.

Am Freitagmorgen sind Sara und Philipp gut ausgeschlafen, obwohl sie erst um 12 Uhr nachts ins Bett gegangen und um 6 Uhr morgens aufgestanden sind. " Ich habe gut geschlafen, weil ich eine Luftmatratze und keine Iso-Matte hatte", erzahlt Philipp. " Bei mir ist eine Nacktschnecke auf den Schlafsack gekrochen, aber sonst war alles okay", berichtet Sara. Trotzdem ist Sara noch ein bisschen kaputt: " Ich hau mich heute erst mal zu Hause aufs Sofa."

FUSCH AM BAU? Nicht bei den Kindern, die ihre eigenen Buden an der Nackten Mühle gebaut haben. Die waren so gut, dass sie auch darin schlafen konnten. Fotos: Jörn Martens
Autor:
tw


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