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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Dauernd sperren?
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Diskussion um eine Sperrung des Neumarktes (" Nicht sperren, sondern für die Menschen öffnen" Ausgabe vom 21. Juni).

" Seit längerem verfolge ich die Diskussion pro und contra autofreier Neumarkt... Hat eigentlich schon mal jemand über die vielen Pendler nachgedacht, die bereits in den frühen Morgenstunden den Neumarkt überqueren, oder aber die Nutzer des DB-Parkplatzes an der Buerschen Straße, die auch über den Neumarkt fahren? Für diese Menschen bedeutet eine Sperrung doch etliche Mehrkilometer täglich, die sich in der Summe auch finanziell auswirken, getreu dem Motto ; Kleinvieh macht auch Mist'. Und was ist in den Sommermonaten, wenn die halbe Stadt , aufgebuddelt' ist, so wie ich gestern wieder feststellen musste (Martinistraße, Meller Straße, Rosenplatz usw. usw.). Es kann mir niemand erzählen, dass die Wälle all dies problemlos abfangen können. In den Spitzenzeiten läuft doch jetzt dort schon nichts mehr."

Kornelia Clewing

Schlesierstraße 47

Lengerich

" Die Befürworter einer Sperrung des Neumarktes für den Autoverkehr sollten sich einmal fragen lassen, ob sie die beiden wichtigsten Aspekte, nämlich die Gesundheit und die Sicherheit der Bürger, überhaupt bedacht haben. Soll denn den Anwohnern des Wallringes, die jetzt schon unter einer immensen Verkehrsbelastung leiden, so kurzerhand einfach die doppelte Abgasmenge aufgebürdet werden? Das wäre eine unerhörte Zumutung, denn dann dürfte dort wohl kein Fenster mehr geöffnet werden können. Auch die an den Wallring grenzenden Wohngebiete würden vermehrten Schleichverkehr zu spüren bekommen, denn der Verkehr sucht sich seinen Weg. Und wie ist es um die erforderliche schnelle Versorgung der Bürger in Notfällen bestellt, wenn Polizei-, Unfall-, Rettungs- unrd Notarztwagen und auch die Fahrzeuge und Feuerwehr im Stop-and-go-Verkehr des Wallringes festsitzen und ihre Einsatzorte gar nicht oder viel zu spät erreichen? Manche Unfallopfer und Infarktpatienten könnten dann wohl nicht mehr gerettet werden. Wer übernimmt hierfür die Verantwortung? Diese überaus wichtigen Fragen sind anscheinend überhaupt noch nicht in die Überlegung eingeflossen. Schließlich sollte das Gemeinwohl an erster Stelle stehen und nicht irgendwelche Einzel- oder Gruppeninteressen."

Wilfried Lichtenberg

Pommersche Straße 28

Osnabrück

" Wie kann es angehen, dass Herr R. Alscher (CDU) die Bürgergutachter, die durch Fachvorträge optimal informiert worden sind, als , kleine Gruppe von Freizeitplanern, die sich verwirklichen wollen', abstempelt? Wir, die Bürgergutachter sind von der Politik gerufen worden, per Zufallsverfahren ausgewählt und freiwillig und ernsthaft engagiert. Laut Zitat Oberbürgermeister Fip (Vorwort Bürgergutachten) , Die Stadt Osnabrück habe mit dem Gutachten mehr als nur Vorgaben für Fachleute erhalten. In diesem Gutachten stecke ein Stück Demokratieverständnis.' Dieses Demokratieverständnis scheint zurzeit nicht ernst genommen zu werden. Aus diesen Gründen muss sich hier jeder Bürger fragen, ob er an den laufenden Bürgerbeteiligungsverfahren weiterhin seine Zeit verschwenden möchte."

Susanne Hamburger

dos Reis

Kiwittstraße 34 a

Osnabrück

" So genannte , Freizeitplaner', (Zitat: Reinhard Alscher, CDU), sind Bürger, per Zufallsverfahren ausgewählt, die sich eine Woche aus ihren Berufen frei genommen und umfassend durch Fachleute informiert haben, um sich für ihre Stadt Osnabrück zu engagieren. In der Neuen OZ vom 31. 8. 01 wurde Herr Tenfelde, CDU, wie folgt zitiert: , Das sind hoch interessante Ergebnisse, die natürlich Hausaufgaben für die Verwaltung und den Rat bedeuten.' Warum kritisiert Herr Alscher jetzt ehemalige Bürgergutachter und Bürgergutachterinnen pauschal und disqualifiziert sie als , kleine Gruppe von Freizeitplanern', ohne sich direkt mit ihnen oder dem Gutachten auseinander gesetzt zu haben? Herr Alscher behauptet in seiner Darstellung weiterhin, dass eine Sperrung des Neumarktes nicht nur problematisch sei, sondern auch nicht zukunftsfähig. Was bedeutet in diesem Zusammenhang zukunftsfähig? Es gibt zurzeit etliche Ladenleerstände!! Was bedeutet das für die Zukunft unserer Stadt? Kunden können nach einer möglichen Schließung des Neumarktes weiterhin problemlos alle Parkhäuser erreichen! Nach Aussage des Verkehrsplaners Christoph Doll, Institut Gevas, könne die Sperrungverkehrstechnisch durchaus verkraftet werden. Was ist also hier problematisch!"

Christiane Wagner

Katharinenstraße 111

Osnabrück

DAUERHAFT AUTOFREI? Um die Zukunft des Neumarktes in Osnabrück wird gestritten.

Foto: Klaus Lindemann
Autor:
Kornelia Clewing, Wilfried Lichtenberg, Susanne Hamburger dos Reis, Christiane Wagner


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