User Online: 3 | Timeout: 04:26Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Iburger Straße: Stadt verspricht Anwohnern Hilfe
 
Überbreite
Zwischenüberschrift:
Nach Klagen: Infos durch Flugblätter
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Iburger Straße: Stadt verspricht Anwohnern Hilfe

Nach Klagen: Infos durch Flugblätter

" Wir wussten, dass die Iburger Straße eine schwierige Baustelle wird. Wenn es jetzt zu Problemen kommt, zum Beispiel weil Geschäftsleute in ihrer Existenz gefährdet sind, werden wir handeln und noch mehr mit den Anwohnern zusammenarbeiten", versprach gestern Wolf gang Klimm, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, nachdem Anwohner in der Neuen OZ über fehlende Parkplätze und die Nichterreichbarkeit ihrer Geschäfte geklagt hatten.

Bis zum Sommer 2003 werden die Stadtwerke, im Vorfeld der Straßenbauarbeiten, zwischen Rosenplatz, Eisenbahnbrücke und Autobahn auf 2, 5 Kilometern Länge das Kanalsystem sowie Gas- und Wasserleitungen erneuern. Im April begannen die Bauarbeiten, nach einem ersten Engpass unter der Eisenbahnbrücke läuft der Verkehr inzwischen ohne die befürchteten Staus. " Wir haben auch dafür gesorgt, dass es ringsum keine anderen Baustellen mehr gibt", so Klimm.

Zusammen mit Hermann Thiemann und Dieter Hühner von den Stadtwerken und Alfred Sauer und Christian Staub von den Tiefbaufirmen Wittfeld und Clausing ging der Politiker auf die Klagen von Bürgern ein. " Wir haben bei der Auftragsvergabe nicht nur auf das Geld gesehen, sondern die leistungsfähigsten Firmen ausgesucht, teilweise sogar bestimmte Mannschaften angefordert. Die haben im Schnitt eine 56-Stunden-Arbeitswoche", unterstrich der Abteilungsleiter Kanalbau, Dieter Hübner.

" Da arbeitet ja niemand und der Bagger bewegt sich nur alle drei Stunden", mussten sie schon häufig die Arbeiter anhören. " Wir arbeiten mit dem Bohrpressverfahren. Dabei werden die neuen Rohrleitungen unterirdisch von der Hauptbaugrube teilweise über eine Strecke von 17 Metern bis zu den Häusern gelegt", erläuterten die Vertreter der Tiefbaufirmen. Die Männer, die die Hausanschlüsse erneuerten, sehe man deshalb eben nicht. " Außerdem müssen neue Leitungen nach der Ver-

Parkzonen werden bald bekannt gegeben

legung erst geprüft werden: Wasserrohre müssen desinfiziert, Gasleitungen auf dichte Anschlüsse untersucht werden", so Hermann Thiemann von den Stadtwerken. " Die Arbeiten liegen alle voll im Zeitplan."

Dass teilweise ehemalige Parkplätze, Gehwege oder Einfahrten als Lagerplätze für Material genutzt würden, liege nicht nur an den Firmen. " Wir haben viele Anwohner angesprochen, ob sie uns nicht genutzte Flächen zur Verfügung stellen, aber kaum Resonanz gehabt. Teilweise wurde dafür so viel Geld verlangt, dass wir die Fläche hätten kaufen können", berichteten die Vertreter der Stadtwerke.

Nach den Klagen von Geschäftsleuten, es gebe kaum noch Parkplätze, wollen Stadtwerke und Tiefbauer in Zukunft besser informieren. In der Neuen OZ werden in Abständen die aktuellen Baustellen und die dazwischen freien Parkflächen veröffentlicht. " Wir werden kurzfristig Schilder aufstellen, dass dort mit Parkscheibe eine Stunde geparkt werden darf und gegen mögliche Dauerparker Politessen einsetzen", versprach Wolfgang Klimm.

Auch mit den Geschäftsleuten wolle man verstärkt reden, um bei Baustellenverlagerungen ihre Wünsche zu berücksichtigen. " Wir wollen nicht, dass Existenzen vernichtet werden", unterstrich Klimm. Außerdem sollen die Anwohner in Zukunft mit Flugblätternüber die Bauarbeiter! informiert werden. Die Stadtwerke wiesen noch einmal darauf hin, dass sie für Sorgen und Probleme der Anwohner der Iburger Straße eine Telefon-Hotline geschaltet haben: Tel. 344-555. (d.)

BIS ZU 17 Meter weit werden die Kanäle zu den Häusern an der Iburger Straße unterirdisch durch den Boden Gepresst. Foto: Klaus Lindemann

Überbreite

Autos werden offenbar immer kürzer, kompakter. Das ist jedenfalls ein Trend, den Till an so manchen Parkplätzen erkennen kann. Immer mehr Fahrzeuge füllen die markierten Flächen gar nicht aus. Eine genläufige Entwicklung scheint es bei Fahrrädern und den für sie vorgesehenen Stellplätzen zu geben. Man muss sich gelegentlich schon sehr anstrengen, um - wie vorgesehen - zwei Räder zwischen die Stahlstangen zu bugsieren. Dabei sind die Drahtesel eigentlich nicht breiter geworden. Zunehmend haben sie allerdings die so überaus praktischen, aber eben auch entsetzlich sperrigen Körbe auf dem Gepäckträger. Wer mit seinem Radel daneben noch einen Platz ergattern will, muss sich mächtig schmal machen oder sehr geduldig rangieren. Bismorgen
Autor:
d., Till


Anfang der Liste Ende der Liste