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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Hier wurde eindeutig nicht gemauschelt"
Zwischenüberschrift:
Drei Fragen an Stadtbaurat Jörg Ellinghaus
Artikel:
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Originaltext:
Drei Fragen an Stadtbaurat Jörg Ellinghaus

" Hier wurde eindeutig nicht gemauschelt"

Das Grundstück des Abfallwirtschaftsbetriebes an der Jahnstraße gilt zwar als städtebauliches Filetstück, aber das Interesse der Investoren ist dürftig. 19 Baugesellschaften ließen sich die Wettbewerbsunterlagen kommen, aber nur zwei legten schließlich ein Angebot auf den Tisch. Eine davon ist GPI, eine Tochter der Köster Bau AG. Da stellen sich Fragen an Stadtbaurat Jörg Ellinghaus. Frage: Beim Wohnprojekt an der Jahnstraße haben nur zwei Investoren angebissen. Hat die Ausschreibung mit der weit reichenden Bürgerbeteiligung ein zu enges Korsett gesetzt?

Antwort: Offenkundig war zunächst ausreichendes Interesse da. Aber auf der Investorenseite werden natürlich die Optionen und Möglichkeiten sorgfältig geprüft. Da kann es sein, dass die Mehrzahl der Investoren sagt: Das ist nichts für uns. Im Einzelnen ist es aber schwierig, darüber Mutmaßungen anzustellen. Der Standort ist hochinteressant, und zwar nicht nur unter städtebaulichen Aspekten, sondern auch im Hinblick auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten. Von einem engen Korsett würde ich nicht sprechen, zumal die städtebaulichen Ziele eine intensive Ausnutzung des Grundstücks zulassen. Und es ergibt sich sicherlich die Möglichkeit, etwas zu realisieren, das auf dem Markt überzeugende Zukunftschancen hat. Es sind zwar nur noch zwei Investoren übrig geblieben, aber das wird sich nicht nachteilig auf das Projekt auswirken.

Frage: Böse Stimmen werden jetzt behaupten, die Ausschreibung sei maßgeschneidert gewesen für Köster.

Antwort: Es hat an keiner Stelle einen maßgeschneiderten Ansatz gegeben, sondern die Ausschreibung orientiert sich an den städtebaulichen Zielsetzungen und am wohlverstandenen wirtschaftlichen Interesse der Stadt. Das günstigste Angebot macht das Rennen. Und der Investor muss sich auf die verfahrensrechtlichen Regelungen einlassen.

Frage: Schließen Sie aus, dass bei der Ausschreibung gemauschelt wurde?

Antwort: Eindeutig ja. Bei dem Verfahren, wie es hier angelegt wurde, geben zwei Dinge den Ausschlag: Zum einen das höchste Preisangebot, zum anderen die Bereitschaft, den vorgegebenen Verfahrensweg mitzugehen. (rll)

Stadtbaurat Jörg Ellinghaus Foto: Elvira Parton
Autor:
rll


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