User Online: 3 | Timeout: 04:30Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bürgerwünsche als Vorgabe
Zwischenüberschrift:
Projekt Jahnstraße ist gut angelaufen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bürgerwünsche als Vorgabe

Projekt Jahnstraße ist gut angelaufen

Bereits nach der dritten Veranstaltung zum Projekt " Urbanes Wohnen Jahnplatz" haben die Bürgerinnen und Bürger zahlreiche konstruktive Vorschläge gesammelt, wie das bisherige Areal des Abfallwirtschaftsbetriebs am Ende aussehen kann. Bislang verlaufe die Bürgerbeteiligung äußerst positiv und konstruktiv, erklärte Brigitte Wetzig vom Fachbereich Städtebau.

Seit Anfang des Monats treffen sich sowohl die Anwohner des Gebietes des Quartiers um Jahnstraße, Wüstenstraße, Schnatgang und Kiwittstraße, und die künftigen Bewohner zu Quartiersversammlungen, die von Mitarbeitern des Hamburger Planungsbüros Convent moderiert werden. Dabei sollten die Bürger konkrete Nutzungsvorschläge erarbeiten.

" Die Bürger haben das Projekt verinnerlicht", lobt Brigitte Wetzig die meist konstruktiven Überlegungen der Teilnehmer. Zudem seien sie sich ihrer Rolle als Partner von Stadt und Investor bewusst. Bislang werde das Modellprojekt " 3statt2 - Neue Kooperationsformen in der Stadtentwicklung", das vom Bundesbauministerium mit 95 000 Euro bezuschusst wird, von den Bürgern begrüßt.

Bei der jüngsten Versammlung in den Räumen der Abfallwirtschaftsbetriebe sprachen sich die Diskussionsteilnehmer für eine gemischte Nutzung sowohl für junge als auch für ältere Bewohner aus. Zudem soll das Wohnungsangebot aus Miet- und Eigentumswohnungen bestehen. Bezüglich der Baustruktur strebten die Bürger eine durchlässige und zugängliche Bebauung an, so dass eine geschlossene Blockrandbebauung ausscheidet. Einig waren sich die Teilnehmer darüber, dass die notwendigen Pkw-Stellplätze durch eine Tiefgarage bereitgestellt werden sollen.

Uneinigkeit herrschte hingegen bei der Wahl zu einem Quartierssprecher, der als Ansprechpartner für Stadt und Investor dienen soll. Zudem vertritt der Sprecher die Bürgerinteressen als stimmberechtigtes Mitglied im Preisgericht des Architektenwettbewerbes. " Ich komme mir vor wie in einer Schulklasse, die einen Klassensprecher wählen soll", meldete sich ein Bürger zu Wort. Anstatt nur einen Sprecher zu wählen, schlugen die Teilnehmer des Forums eine demokratische Abstimmung über die Wettbewerbsentwürfe vor dem Zusammentreffen des Preisgerichtes vor, zu dem dann ein Sprecher entsandt werden soll. Ob dieses Vorgehen durchführbar sei, müsse allerdings juristisch geprüft werden, erklärte Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau.

Zum Thema " Quartierssprecher" findet am kommenden ( Montag, 3. Juni, um 19.30 Uhr im Abfallwirtschaftsbetrieb ein zusätzliches Treffen statt, bei dem möglicherweise ein Sprechergremium gewählt werden könnte. Am Mittwoch, 17. Juni, soll der Investor vorgestellt werden. (No)
Autor:
No


Anfang der Liste Ende der Liste