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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Masten verschwinden jetzt aus dem Wohngebiet
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RWE beginnt nächste Woche in Nahne mit dem Umbau
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Masten verschwinden jetzt aus dem Wohngebiet

RWE beginnt nächste Woche in Nahne mit dem Umbau

Am 3. September beginnt der Neubau der Hochspannungsleitungen in Nahne. 18 Hochspannungsmasten und 2, 3 Kilometer Leitung werden abmontiert und durch 5 Masten und eine 2, 6 Kilometer lange Leitung ersetzt. Der Umbau wird drei Millionen Mark kosten.

Der große Vorteil der neuen Leitung ist, dass sie nicht mehr durch das Wohngebiet zwischen der Straße " Auf dem Hauerlande" und Marktkauf verläuft, sondern neben die Autobahn auf Ackerland verlegt wird. Damit verschwinden die 75 Meter hohen Hochleitungsmasten aus dem Blickfeld der Anwohner.

Die alten Leitungen sind 1923 bzw. 1932 gebaut worden. Sie führen vom Umspannungswerk Westerkappeln bis nach Lüstringen. Das Teilstück in Nahne ist reif für eine Modernisierung, da es die Übertragungsrate nicht mehr übernehmen kann. Die 110-und 220-Kilovoltleitungen werden durch eine 110- bis 380-Kilovoltleitung ersetzt. Dies wird einerseits durch den technischen Fortschritt und andererseits durch den gestiegenen Strombedarf der Osnabrücker notwendig. Große Teile der Stadt werden über die neue Leitung versorgt.

Die Entscheidung für den Bau wurde von RWE zusammen mit dem Ortsrat Nahne, dem Stadtentwicklungsausschuss und den Bürgern gefällt. Bereits am 29. März 2000 wurde das Projekt in einer Bürgerversammlung vorgestellt. Die Resonanz darauf war sehr groß und spiegelt die Strategie des Unternehmens wider. " Wir wollen die Dinge transparent für die Öffentlichkeit machen", sagt Dr.-Ing. Hans-Ulrich Paul, der Leiter der Netzplanung von RWE.

Das Gelände der neuen Leitung wurde ausgewählt, um die alte Leitung aus dem Wohngebiet zu holen. Das Ackerland ist im Flächennutzungsplan für landwirtschaftliche Nutzung und nicht für die Errichtung eines Wohngebiets vorgesehen.

Die Wünsche der Nahner wurden beim Bau der neuen Leitung berücksichtigt. So wurde zum Beispiel ein Mast verschoben, der ursprünglich im Blickfeld eines Anwohners gestanden hätte. Schließlich wolle RWE nicht über die Köpfe der unmittelbar Betroffenen hinweg entscheiden, so Michael Stehr, Leiter des regionalen Netzbetriebs. Man sei immer bestrebt gewesen, die Anliegen der Bürger in den Entscheidungen über den Bau zu berücksichtigen.

Der komplette Umbau wird etwa Ende April nächsten Jahres durchgeführt sein. Die neue Leitung geht schon am 22. Dezember ans Netz und kann damit schon zu Weihnachten für Festbeleuchtung sorgen. (tw)

AUS DEM BLICKFELD der Anwohner in Nahne sollen die Hochspannungsmasten verschwinden Foto: Jörn Martens
Autor:
tw


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