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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Statt "Einflugsschneise Kreisel und grüne Inseln
Zwischenüberschrift:
Neues Planungskonzept für Hermann-Ehlers-Straße
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Originaltext:
Statt " Einflugschneise" Kreisel und grüne Inseln

Neues Planungskonzept für Hermann-Ehlers-Straße

Wenn die Sutthauser Hermann-Ehlers-Straße nach den aktuellen Vorplanungen der beiden Ingenieure Detlev Burrichter und Manfred Ramm realisiert werden sollte, dann ist es nun keine " Einflugschneise" mehr. " Es sind gute Fortschritte in der Planung erkennbar, wir sind damit auf einem guten Weg", lobte Ortsbürgermeister Alfons Worpenberg die überarbeitete Fassung der Konzeptplanung.

Auf der Sutthauser Ortsratssitzung Ende Mai dieses Jahres hatte es für die beiden Fachplaner des Architektur- und Planungsbüros IngenieurPlanung aus Wallenhorst Schelte gegeben. Die Sutthauser Kommunalpolitiker waren mit der ersten Konzeptplanung nicht einverstanden gewesen. Burrichter und Ramm hatten sich seinerzeit schwerpunktmäßig mit dem Verkehrsfluss auf dem wichtigen Verbindungsweg zwischen der Stadt und dem westlichen Umland befasst. Die Frage einer attraktiven Gestaltung war aber vernachlässigt worden. Ulrich Hus (SPD) bezeichnete seinerzeit die Hermann-Ehlers-Straße der ersten Planvariante als " Einflugschneise".

Zwei neue Varianten bekam der Sutthauser Ortsrat und die anwesenden Bürgerinnen und Bürger jetzt zu sehen. " Ihren Wünschen nach einem schmaleren Straßenquerschnitt zwischen den Knotenpunkten an der Malberger Straße und am Middenkamp / An der Rennbahn sind wir mit der Einplanung einer zwei Meter breiten begrünbaren Mittelinsel nachgekommen", erläuterte Detlev Burrichter. Wesentlicher Unterschied der beiden neuen Varianten ist die Ausgestaltung der Kreuzungsbereiche. In der Version 2a schlagen die Ingenieure zwei Kreisverkehrsplätze vor. In der Version 2b soll der Verkehr am Middenkamp und An der Rennbahn über eine Ampelanlage geregelt werden. " Die Leistungsfähigkeit war bei der Variante 1, der " Einflugschneise", besser. Bei den neuen Planvarianten ist dagegen die Straßenraumgestaltung und die städtebauliche Einbindung der Knotenpunkte besser", betont Fachplaner Ramm. " Wir werden die Baumaßnahme jetzt bei der Bezirksregierung anmelden und mit den beiden Planvarianten sondieren, ob dafür Fördergelder zu bekommen sind", erklärte Werner Nümann vom Fachbereich Städtebau. Danach werden die Planungen im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt und entschieden, welche Variante für die Ausführungsplanung herangezogen werden soll.

Zu dem Antrag der CDU-Fraktion, die Stadt Osnabrück solle sich mit Nachdruck für den Lückenschluss der Autobahnen A 33 und A 1 einsetzen, entbrannte zwischen Hermann Glandorf und Wolfgang Klimm (beide CDU) und dem SPD-Ratsherrn Ulrich Hus eine heftige Diskussion. " Der Lückenschluss ist erforderlich. Bei einem sechsstreifigen Ausbau der m A 30 fährt dann noch mehr Verkehr an Sutthausen vorbei", begründete Glandorf den Antrag. Man solle sich vor allem die verkehrswirtschaftlichen Gutachten ansehen.

Es gebe immer verschiedene Positionen, die aus der jeweiligen Perspektive begründet seien, meinte dazu Hus. Nach dem Besuch einer Informationsveranstaltung in Belm und den Arbeitsergebnissen eines neutralen Gutachters seien seine Zweifel am Lückenschluss größer geworden. " Wir müssen bei dieser Frage schließlich überörtlich denken", fügte er hinzu. " Wir verschließen uns ja der überörtlichen Sichtweise nicht", antwortete Wolfgang Klimm. Die gesamte Region profitiere schließlich vom Lückenschluss, ein sechsstreifiger Ausbau bringe aber für die Anlieger der Autobahn nicht automatisch auch einen neuen und besseren Lärmschutz. (dm)
Autor:
dm


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