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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Schulinnenhof soll ein schmuckes Atrium werden
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Entwürfe aus Studentenwettbewerb werden ausgestellt
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Originaltext:
Schulinnenhof soll ein schmuckes Atrium werden

Entwürfe aus Studentenwettbewerb werden ausgestellt

Zurzeit ist der Innenhof der Schule in der Dodesheide kein schöner Anblick - eher wild als gut angelegt wachsen robuste Bäume und Sträucher in der Umrandung, die steinerne Fläche wirkt blass, zwischen den Platten wuchert Moos. Durch einen Wettbewerb mit Studenten der Fachhochschule (FH) soll sich dies ändern und der Schulhof zu einem viel genutzten, schön gestalteten Atrium werden.

Die Idee entwickelte der Elternrat schon vor einigen Jahren. Nur konnte sie bisher nicht umgesetzt werden. Kontakte der Schule zum Fachbereich Landschaftsarchitektur ermöglichten jetzt ein gemeinsames Projekt. Studenten des zweiten Semesters fertigten im Fach Freiraumplanung Entwürfe für eine Neugestaltung an als Teil ihrer Prüfung für die ersten beiden Grundsemester. Jetzt wurden die Entwürfe als Skizzen und ein Modell im Foyer der Schule ausgestellt.

" Der Innenhof hat eine besondere Lage. Er ist von vier Fluren umschlossen und daher geschützt, auch vor Vandalismus", erklärt Klaus Thierer, Assistent am Fachbereich. Nach Absprache mit Schulleiter Andreas Viehoff gab er den Studenten Vorgaben für ihre Pläne: Der Hof sollte für die pädagogische Nutzung praktisch ausgelegt sein, zugleich aber auch ästhetische und kreative Wirkung haben.

Unter 34 Entwürfen hat sich ein Teil der Elternschaft bereits für das Modell von Stefan Woker entschieden. Er nannte sein Konzept für die rund 60 Quadratmeter große Fläche " Werkstattarbeit".

Attraktiv über den Schulalltag hinaus

" Das Wort steht für den Kontrast zum Frontalunterricht", erklärte er bei der Ausstellungseröffnung. Nach seinen Plänen finden sich auf einem von Grün umrandeten Platz neben bestuhlten Nischen kleine, rund angelegte, Bereiche, in denen Lehrer mit den Kindern Gruppen- und Einzelarbeiten umsetzen. Anschlüsse für Wasser - zum Händewaschen - und Strom (gesichert) sollen angelegt werden. Ein größerer Platz ist zum Spielen gedacht, um einen mächtigen Feldahorn wird eine Rundbank aufgestellt, " wo die Kinder einfach die Seele baumeln lassen können", so Woker.

Viehoff lobte auch die anderen Entwürfe. Durchweg sei es gelungen, die Schule in der Dodesheide als Grund- und Sonderschule zu berücksichtigen, " mit bunten, erlebnisorientierten, aber auch entspannten Bereichen, die gerade für lernbehinderte Schüler wichtig sind". Das Atrium könne " über den Schulalltag hinaus attraktiv" werden. " Die Dodesheide ist als Stadtteil eher ein Schlafort als ein pulsierender Anziehungspunkt", meint Viehoff. Nach der Umsetzung könnten kleine Veranstaltungen wie Konzerte oder Ausstellungen stattfinden.

Die Finanzierung allerdings ist noch nicht geklärt. Der Schulleiter erhofft sich Förderungen durch Bingo-Lotto (für ökologische Projekte), Sponsoren, eventuell die Stadt und viel Eigenarbeit, die zum Teil die Elternschaft leisten wird, aber auch von den kooperierenden Berufsschulen mitgetragen werden könnte. Zu sehen ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Schule an der Bassumer Straße, montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr. (klm)

FÜR DAS ATRIUM der Schule in der Dodesheide hat Stefan Woker nach Einschätzung des Elternrats den besten Entwurf erstellt. Bis der Innenhof allerdings so umgestaltet sein wird, wie es die Pläne vorsehen, dürfte noch Zeit vergehen. Foto: Elvira Parton
Autor:
klm


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