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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Zauberbäume solle die Nackte Mühle retten helfen
Zwischenüberschrift:
Unterschriften und Briefe gegen städtischen Sparkurs
Artikel:
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Originaltext:
Zauberbäume sollen die Nackte Mühle retten helfen

Unterschriften und Briefe gegen städtischen Sparkurs

Der Verein Jugendhilfe macht mobil für den Erhalt des Lernstandortes Nackte Mühle in Haste. Bei Aktionen auf den Wochenmärkten sollen Unterschriften gesammelt und " Zauberbäume" (Weidenschößlinge) verteilt werden.

Erste Station war gestern der Markt am Ledenhof. Damit sowie durch schriftliche Appelle an Oberbürgermeister, Dezernenten für Kultur und für Umwelt sowie Vorsitzende der Fraktionen und der Ausschüsse soll erreicht werden, dass der Finanzausschuss in seiner nächsten Sitzung doch noch durch Bereitstellung eines Mindestbetrags die weitere Arbeit dieses Umweltbildungszentrums sicherstellt. Beantragt hatte der Verein, dessen Unterstützung durch die Bundesstiftung Umwelt ausgelaufen war, bei der Stadt für das laufende Jahr 75 700 Euro. Diese Summe hatte die Verwaltung bereits auf in ihrer Vorlage für den Jugendhilfeausschuss auf 15 300 Euro reduziert. Eine Ausschussmehrheit lehnte unter Hinweis auf Sparzwänge auch diesen Betrag ab.

Schließt sich der Finanzausschuss diesem Votum an, sieht der Verein die Existenz des Technisch-ökologischen Lernstandortes gefährdet, der - etwa im Rahmen etwa der Ferienpassaktionen - als ausgesprochene Attraktion gilt. So sehr, dass er im vergangenen Jahr als eigenständiges Ferienpasszentrum eingestuft wurde, nachdem er in den Jahren zuvor nur als Kooperationspartner geführt wurde.

Sympathiebekundungen erhält der Verein von allen Seiten, seitdem die Finanznöte bekannt geworden sind, wie Vereins-Geschäftsführerin Urthe Bohnert berichtete. Mittel von anderer Seite zu erhalten sei jedoch fast unmöglich. Sie und Lisa Beerhues vom Lernstandort haben in den vergangenen Tagen nach neuen Finanzierungsquellen gesucht. Anträge etwa beim Bingolotto oder bei Stiftungen hätten allerdings nur Aussicht auf Erfolg, wenn auch von städtischer Seite Mittel bereitgestellt würden, betonten beide.

Sie verwiesen weiter darauf, dass die Nackte Mühle erst kürzlich - auch mit städtischen Mitteln - renoviert wurde. Da sei es doch unverständlich, wenn die Stadt sich nun ganz aus dem Projekt zurückzöge.

Das Angebot des Lernstandortes ist vielfältig. Für Schüler der 1. bis 5. Klassen werden Themen wie Wasserkraft, Holznutzung, Gehölz-, Gewässer- bzw. Wiesenlebensräume aufbereitet.

Im vergangenen Jahr nahmen fast 3 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Umweltbildungsveranstaltungen teil. Zudem besuchten 2 060 Personen trotz teilweise schlechten Wetters den Lernstandort im Rahmen von Festen wie dem Deutschen Mühlentag - Zahlen, die nach Ansicht der Veranmtwortlichen für die Beliebtheit und Notwendigkeit des Standortes Nackte Mühle sprechen. (hs)
Autor:
hs


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