User Online: 2 | Timeout: 23:29Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Stadt für Standortsuche nicht verantwortlich"
Zwischenüberschrift:
OB Fip: Kein Müll aus anderen Kreisen nach Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Stadt für Standortsuche nicht verantwortlich"

OB Fip: Kein Müll aus anderen Kreisen nach Osnabrück

Osnabrück (sh) Die Stadt könne nicht akzeptieren, wenn bei der erneuten Standortdebatte zur Müllentsorgungsanlage der Eindruck erweckt werde, dass die Stadt Osnabrück nicht ihrer Verpflichtung nachkomme, erklärte gestern Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip gegenüber unser Zeitung.

Die Stadt habe die vereinbarten Verträge in vollem Umfange erfüllt. Wenn der Betreiber der Anlage etwas anderes wolle, so könne das nicht der Stadt angelastet werden, so Fip nach einer Sitzung des Verwaltungsausschusses. Die Stadt sei nicht Ursache dafür, dass die Firma Herhof ein Grundstück im Landkreis sucht, vielmehr möchte Herhof noch weiteren Müll mit aufnehmen.

Aber nicht der Osnabrücker Stadtrat habe die Müllmenge festgelegt, sondern auf Grund von Prognosen seien 85 000 Tonnen Müll in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe von Stadt und Landkreis Osnabrück vereinbart worden. Alles jetzige Drumherum bewege sich außerhalb der Ausschreibung. Und die Stadt wollte mit

" Nachverhandlungen durchaus möglich"

ihrem Beschluss vom 13. März (Begrenzung auf die vereinbarte Menge) lediglich sicherstellen, dass kein Müll aus anderen Regionen im Hafen verarbeitet wird.

Mit der Zusage für den Standort Hafen für die Verarbeitung von 85 000 Tonnen Hausmüll aus Stadt und Kreis habe die Stadt dem Ansinnen des Landkreises Rechnung getragen, so Fip. Wenn weiterer Entsorgungsbedarf aus Stadt und Landkreis Osnabrück bestehe als die vereinbarte Menge Hausmüll, wie zum Beispiel Gewerbeabfall, biete auch der Stadtratsbeschluss vom März entsprechende Perspektiven. Dann seien Nachverhandlungen durchaus möglich, signalisierte Fip auf entsprechende Nachfrage Entgegenkommen der Stadt. Das müsse dem Rat jedoch neu vorgelegt werden. " Wir werden aber keinen Entsorgungsmengen zustimmen, die nicht aus der Stadt oder dem Kreis kommen", unterstrich das Osnabrücker Stadtoberhaupt.', Wenn der Landkreis die Firma Herhof dabei unterstütze, auch Müll aus anderen Kreisen zu verarbeiten, dann müsse der Kreis auch für ein entsprechendes Grundstück sorgen.
Autor:
sh


Anfang der Liste Ende der Liste