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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bürgermeinung?
Artikel:
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Originaltext:
Bürgermeinung?

Um die Zukunft des Neumarktes in Osnabrück geht es in Zuschriften.

" Will die Mehrheit der Bürger wirklich eine Sperrung des Neumarktes? Die Auswahl der Mitglieder der Bürgerbefragung würde nicht nur mich einmal interessieren. Ich kenne viele Osnabrücker, von denen niemand in dieser Arbeitsgruppe war. Auch kennt niemand jemanden aus der Arbeitsgruppe. Viele meiner Bekannten und auch ich vermuten, dass es sich hauptsächlich um , rotgrün'- genehme Personen handelt, bzw. Mitglieder irgendwelcher Vereine und Gruppen sind, die sich hier als Bürgermeinung artikulieren konnten. (...) Wie wurden eigentlich diese Bürger ausgewählt? Eine Aufstellung der Mitglieder des , Bürgerrates' mit Partei-, Vereins- und Lobby-Zugehörigkeit ist sicher nicht geheim, würde aber mir, meinen Bekannten und vielen Osnabrückern beweisen, ob an den Vermutungen und Gerüchten etwas dran ist."

Werner Lüring

Pagenkamp 4

Osnabrück

" Am 30. August 2001 schrieb Herr Lahmann-Lammert in der Neuen OZ: Mut und Entschlossenheit sind jetzt gefragt. Gemeint war das Gutachten für den Neumarkt. Im Augenblick sieht es eher danach aus, dass das Gutachten irgendwann im Museum hängen wird mit dem Untertitel , Die gescheiterte Idee eines Mitspracherechts'. Das Gutachten wird verschwiegen, zerredet (siehe Rosenplatz / Iburger-Straße-Diskussion) und boykottiert. Ich habe noch vergessen, dass es von den ewigen Schwarzsehern verdunkelt wird. Fakt ist, dass der Neumarkt so nicht bleiben kann auf Grund einer Verkehrsbelastung, die stetig wächst. Nur keiner möchte dieses heiße Eisen anfassen und endlich etwas tun. Wie viele Generationen soll denn noch diskutiert werden? 129 Personen haben sich jeweils 4 Tage intensiver damit beschäftigt als manch anderer von uns und kamen mit einer 80-Prozent-Mehrheit zu der Empfehlung " Sperrung des Neumarkts". Und jetzt soll alles umsonst gewesen sein, nein schlimmer noch, keine Umsetzung heißt auch, kein Mitspracherecht der Osnabrücker Bürger. Wer nicht dieser Ansicht ist und gerne etwas ändern möchte, sollte sich bei den Verantwortlichen beschweren. Je mehr Bürger dieser Stadt dies tun, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass unser Mitspracherecht gewahrt bleibt. Denn sonst werden solche Fragen in Zukunft ohne uns entschieden (auch wenn es manchmal etwas länger dauert). Der Neumarkt ist nicht das einzige Problem, dass Osnabrück hat und wird auch nicht das letzte sein."

Dominique Ploch

Sutthauser Straße 118

Osnabrück

" Nachdem kurz vor den Wahlen am 9. September 2001 alle im Rat vertretenen Fraktionen die hohe Bedeutung der Bürgerbeteiligung und die Verbindlichkeit von Bürgergutachten, wie sie zur Gestaltung des Neumarkts erstellt wurden, betont haben, ist es jetzt merkwürdig still geworden um dieses Thema. Umso mehr begrüße ich die eindeutige Stellungnahme von FDP-Ratsfraktionschef Dr. Thomas Thiele, und ich hoffe auf eine entsprechende Entscheidung der neuen Mehrheit im Rat, die dann eine zügige Umsetzung des Bürgervotums zur Folge haben sollte. Zu meiner Freude konnte ich zudem in der Neuen OZ lesen, dass sogar die Jugendlichen über ein Jugendparlament stärker in die Entscheidung über das politische Geschehen in unserer schönen Stadt einbezogen werden sollen. Allerdings ist diese Absichtserklärung der CDU und FDP nur dann glaubwürdig, wenn auch die sich aus dem Bürgergutachten zum Neumarkt ergebenden Forderungen zügig umgesetzt werden. Welch wunderbare Vorstellung: Der Neumarkt mit gestaltetem Haseuferweg als Ort, den Menschen nicht nur so schnell wie möglich verlassen möchten, sondern als ein Zentrum der Begegnung nutzen!"

Helga Herder-Priebe

Richard-Wagner-Straße 50

Osnabrück
Autor:
Werner Lüring, Dominique Ploch, Helga Herder-Priebe


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