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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bald noch mehr Verkehr auf der Wersener Straße?
Zwischenüberschrift:
Neue Diskussion um A1-Umleitung
Artikel:
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Originaltext:
Bald noch mehr Verkehr auf der Wersener Straße?

Neue Diskussion um A 1-Umleitung

Der Autobahn-Umleitungsverkehr zwischen Osnabrück-Nord und - Hafen, der bisher die Bürger in Lotte-Halen belastete, könnte bald komplett über Osnabrücker Gebiet geführt werden. Das stellte der Bundestagsabgeordnete Karl-Josef Laumann (CDU) aus dem Kreis Steinfurt den betroffenen Anwohnern in Aussicht. Herma Heyken, Sprecherin der Bezirksregierung Weser-Ems, erinnerte dagegen daran, dass Osnabrück in der Angelegenheit Mitspracherecht hat.

Heyken: " Wir kümmern uns um das Problem und streben eine einvernehmliche Lösung an." Über mögliche Kompromisse wollte die Sprecherin nicht spekulieren. Die Bürgermeister von Lotte und Wallenhorst bezeichneten die Zustände auf der aktuellen Umleitungsstrecke nach dem letzten schweren Verkehrsunfall auf dem A1-Abschnitt im vergangenen November, der eine Vollsperrung der Autobahn in beide Richtungen notwendig machte, als " unzumutbar". Vor allem am Ortseingang der Bauerschaft Halen wird es zu eng, wenn sich zwei Lastwagen begegnen. Die Diskussion um eine Verlegung der Umleitung durch Osnabrück-Eversburg entflammte dadurch erneut.

Bereits im Oktober 2000 hatte es Überlegungen gegeben, den Autobahnverkehr in nördliche Richtung bei einer Sperrung ab Osnabrück-Hafen über die Wersener Straße, Brückenstraße, den Fürstenauer Weg und die Bundesstraße 68 nach Osnabrück-Nord umzuleiten.

Als das bekannt wurde, formierte sich in Osnabrück der politische Widerstand gegen das Vorhaben, dem die Osnabrücker Verkehrsplanung eigentlich schon positiv gegenüberstand. Damals hatte sich auch Lottes Bürgermeister schon damit abgefunden, das maximal die Hälfte der Verkehrsbelastung bei Autobahnvollsperrungen auf Osnabrück abgewälzt werden könnte.

Schon damals war der Lotteraner CDU-Ratsfraktionschef damit nicht einverstanden. Ihm wäre damals schon am liebsten gewesen, wenn im Ernstfälle auch der Autobahnverkehr Richtung Münster über Osnabrücker Gebiet umgeleitet würde. Auf nordrhein-westfälischer Seite scheint man inzwischen wieder diese Maximalforderung zu erheben. Laumann: " Die Osnabrücker müssen sich wohl umtun. Der Verkehr kann nicht über eine schlecht ausgebaute Straße geführt werden, wenn es bessere Alternativen gibt." (swa)

WIE SOLL DER AUTOBAHNVERKEHR umgeleitet werden? Derzeit führt die Umleitung über Wallenhorst
Autor:
swa


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