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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Neues Baugebiet in Sutthausen: CDU will die Ökoauflagen und roten Dächer noch kippen
Artikel:
Kleinbild
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Neues Baugebiet in Sutthausen: CDU will die Ökoauflagen und roten Dächer noch kippen

Unser aktuelles Luftbild - es entstand am 3. Januar - zeigt, wie begehrt die Lage am Rande des Dütetals im neuen Baugebiet " Südlich Talstraße" in Sutthausen ist. Die ersten Häuser in Osnabrücks jüngstem Baugebiet stehen bereits. Insgesamt sind hier rund 100 Einfamilienhäuser geplant, die Hälfte davon als Doppelhäuser. Das Bild zeigt oben die Hofstelle Kottmann. Rechts daneben in der Waldecke befindet sich der Grüncontainer. Dann beginnt die ursprüngliche Bebauung im Bereich des Dahlienweges. Gut zu erkennen ist der Turm der Apostelkirche. Zwischen diesen Häusern und dem Neubaugebiet verläuft die Talstraße. Während die Evangelischen Stiftungen ihre 79 Grundstücke in Erbbaurecht vergeben, verkaufen vier private Eigentümer die restlichen Flächen. Die Grundstückspreise dafür bewegen sich nach Angaben von Branchenkennern um die 400 Mark für den erschlossenen Quadratmeter. Der Ortsrat Sutthausen hatte sich im Vorfeld vehement für eine lockere Bebauung ausgesprochen und auf ähnliche Baugebiete im Landkreis hingewiesen. Diesem Wunsch war nach kontroversen Debatten im Rat schließlich entsprochen worden, " jetzt haben wir ein Baugebiet, in dem man sich nicht in den Kochtopf gucken kann", freut sich Günter Wiehe von den Evangelischen Stiftungen. CDU-Ratsherr Wolfgang Klimm forderte gestern eine Änderung des Bebauungsplanes, in dem noch aus der Zeit der rot-grünen Ratsmehrheit Ökoauflagen festgeschrieben sind. Der Ortsrat Sutthausen werde einen entsprechenden Antrag in den Rat einbringen, um geforderte Dachbegrünungen und " kostenaufwendige Einrichtungen" zur Regenwassernutzung als Auflage streichen zu lassen. Diese finanziell belastenden Auflagen erschwerten das Bauen insbesondere für junge bauwillige Familien, so Klimm. Außerdem seien deswegen bereits Interessenten in Neubaugebiete des Landkreises ausgewichen. Nicht akzeptabel sei zudem die Verpflichtung, nur rote Dachziegel zuzulassen. " Gerade die Farbvielfalt macht den besonderen Reiz für die Bewohner aus", meinte der CDU-Ratsherr. Das Bild ist in den Neue-OZ-Geschäftsstellen erhältlich.

Foto: Michael Hehmann


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