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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Riesenfortschritt für den Naturschutz in Osnabrück"
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Düte: Land fördert die Renaturierung mit 286 000 Euro.
Artikel:
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Originaltext:
" Riesenfortschritt für den Naturschutz in Osnabrück"

Düte: Land fördert die Renaturierung mit 286 000 Euro

Bei der Renaturierung der Düteaue geht die Stadt in die Vollen, weil ihr ganz unverhofft ein Landeszuschuss über 286 000 Euro zufließt. Bedingung ist, dass ein Drittel der Gesamtkosten aus eigenen Mitteln aufgebracht wird. Dafür stellte der Umweltausschuss gestern Nachmittag einstimmig die Weichen.

Das Geld ist frei geworden, weil andere Naturschutzprojekte in Niedersachsen nicht planmäßig zu Stande gekommen sind. Bislang hatte der Fachbereich Grün und Umwelt geplant, die Düte-Renaturierung auf kleinerer Flamme voranzubringen. Doch jetzt besteht unversehens Gelegenheit den " Maximalplan" umzusetzen, wie es Fachbereichsleiter Detlef Geräts ausdrückt.

Seit Beginn der 90er Jahre arbeitet die Stadt an Plänen, um das Flüsschen und seine Auen in einen naturnäheren Zustand zu versetzen. In den vergangenen Jahren ist es gemeinsam mit dem Amt für Agrarstruktur gelungen, etwa 30 ha dütenahe landwirtschaftliche Flächen in Atter und Hellern zu erwerben. Dort sollen jetzt Gehölzstreifen gepflanzt und Kleingewässer angelegt werden, Ackerflächen sollen in Grünland oder Wald umgewandelt werden, außerdem ist vorgesehen, dass eine Schutzhütte und Infotafeln aufgestellt werden.

409 000 Euro (800 000 Mark) soll der ökologische Umbau insgesamt kosten. Davon muss die Stadt 122 700 Euro aufbringen. Im politischen Raum besteht Konsens über die Düte-Renaturierung. In einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion schreiben die Ratsmitglieder Björn Meyer und Annette Meyer zu Strohen: " Insgesamt kann man mit Fug und Recht von einem Riesenfortschritt für den Naturschutz in Osnabrück sprechen, der vor allem der großen Kooperationsbereitschaft der Landwirte zu verdanken ist."

Björn Meyer weist zugleich darauf hin, dass die vom Amt für Agrarstruktur ausgeschriebenen Renaturierungsarbeiten auch regionalen Betrieben zugute kommen würden.

Auch die SPD-Fraktion begrüßt das Engagement für die Düte. In einer Pressemitteilung von Alice Graschtat und Brigitte Possenriede heißt es, hier gehe es um einen " vorbildlichen Beitrag zur Stadtökologie". Wenn es gelinge, stehende oder fließende Gewässer im Sinne des Naturschutzes zu renaturieren, sei dies ein unverzichtbarer Beitrag für das Stadtklima und die Naherholung. (rll)

ZUSCHÜSSE AUS DER LANDESKASSE bringen die Renaturierung der Düte voran. Hier ein Abschnitt in Hellern. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rll


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