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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Projektgruppe macht Druck
Zwischenüberschrift:
"Neumarktgutachten umsetzen!"
Artikel:
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Originaltext:
Projektgruppe macht Druck

" Neumarktgutachten umsetzen!"

Die ehemaligen Mitglieder der Planungszellen machen Druck: Sie wollen, dass die Stadt das von ihnen ausgearbeitete Bürgergutachten für den Neumarkt umsetzt. Zusammen mit den Agenda-Arbeitskreisen Stadtplanung und Verkehr fordern sie den Rat auf, spätestens bis zur Sommerpause eine Entscheidung zu treffen.

Den Neumarkt für Autos sperren und zu einem innerstädtischen Platz umgestalten - das war die wichtigste Empfehlung aus dem Bürgergutachten vom August 2001. Vier Tage lang setzten sich knapp 130 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Bürgerinnen und Bürger mit der Neumarkt-Problematik auseinander, um diese Lösung auszuarbeiten. 80 Prozent der Mitwirkenden haben sich nach sorgfältiger Abwägung für die Sperrung eingesetzt.

Die Stadt hat sich dieses Bürgergutachten seinerzeit 250 000 Mark kosten lassen. Inzwischen ist die damals regierende rot-grüne Ratsmehrheit von CDU und FDP abgelöst worden. Während SPD, FDP und Grüne für die Bürger-Empfehlung eintreten, kommen aus der CDU skeptische bis ablehnende Töne. Sechs Monate nach der Veröffentlichung ihrer Empfehlungen befürchten die Bürgergutachter, dass ihre Arbeit sang-und klanglos in der Schublade verschwindet.

" Wir haben uns mit Herzblut für die Sache engagiert", erklärte die ehemalige Bürgergutachterin Susanne Hambürger-Dos Reis in einem Pressegespräch. Überall werde vom Sparen gesprochen, aber hier drohe die Stadt ohne Not 250 000 Mark in den Sand zu setzen. " Die Politiker haben uns gerufen, wir haben etwas erarbeitet", fasste Eberhard Brinkschulte zusammen, der ebenfalls mitgearbeitet hat. Sein Fazit: " Wir wollen, dass unser Gutachten umgesetzt wird!"

Gemeinsame Aktionen mit dem Einzelhandel

Die Bürgergutachter wollen sich nun unter dem Dach der Lokalen Agenda 21 zu einer Projektgruppe zusammenschließen, um dieses Ziel weiter zu verfolgen. Nils Peters, der Sprecher des Agenda-Arbeitskreises Verkehr, kündigte gemeinsame Aktionen mit dem Einzelhandel aus der südlichen Innenstadt und dem Umfeld des Neumarkts an.

Nun sind die Arbeitskreise gespannt auf das Verkehrsgutachten, von dem klare Aussagen erwartet werden, wie die Verkehrsströme in der Innenstadt bei einer Sperrung des Neumarkts neu verteilt werden können. (rll)
Autor:
rll


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