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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
A-1-Umleitung durch die Stadt fast sicher
Zwischenüberschrift:
Kompromiss der Bezirksregierung
Artikel:
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Originaltext:
Voraussichtlich noch in diesem Frühjahr wird die A1-Umleitung bei Vollsperrung der Hansalinie auch über Osnabrücker Gebiet führen. Das ist der Kern des Kompromissvorschlages, den die Bezirksregierung Weser-Ems gestern bei einem Spitzengespräch in der Hasestadt auf den Tisch gelegt hat.

Die Bedarfsumleitung soll in Nord-Süd-Richtung über Osnabrück und in der anderen Fahrtrichtung wie bisher über Straßen der Gemeinden Wallenhorst und Lotte geführt werden. Auch bei dieser Lösung wären die Probleme " auf NRW-Seite fast noch größer", betont Herma Heyken. Die Sprecherin der Bezirksregierung verwies erneut darauf, dass letztlich " ihre" Behörde das letzte Wort habe, wenn sich die drei beteiligten Kommunen nicht bald einigen können. Die endgültige Entscheidung soll " sehr zügig" erfolgen, sagt Heyken. So würden im Raum Osnabrück am 9. April die Ausbauarbeiten auf der A1 beginnen. Bis dahin müsse die Frage " Bedarfsumleitung 64" beantwortet sein.

Am ehesten zeigte sich gestern Wallenhorsts Bürgermeister Ulrich Belde zufrieden mit dem Kompromissvorschlag. " Wir müssen jetzt einfach den Knoten durchschlagen." Mit Blick auf Osnabrück betont er, dass " wir die Probleme vor Ort nicht abwälzen können".

Im Übrigen seien mittelfristig noch andere Möglichkeiten mit ganz anderen Strecken für den Umleitungsverkehr denkbar, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Eine echte Erleichterung könnte nach Meinung von Lottes Bürgermeister Dieter-Joachim Srock zum Beispiel der A33-Lückenschluss bringen.

" Wir wollen den Umleitungsverkehr nach wie vor ganz aus unserer Gemeinde weghaben. Unsere Bürger haben das lange genug ertragen müssen." Lottes Bürgermeister erinnerte gestern an einen entsprechenden Ratsbeschluss seiner Gemeinde. Zufrieden könne er deshalb mit dem Kompromissvorschlag nicht sein. So habe die Bezirksregierung bei dem Spitzengespräch selbst eingeräumt, dass die durch Haien und Wersen führende Kreisstraße 23 " insgesamt ungeeignet für den Umleitungsverkehr ist". Nun sei Osnabrück in der Pflicht.

" Einen guten Kompromiss kann es hier eigentlich gar nicht geben." Der verkehrspolitische Sprecher der Osnabrücker CDU-Fraktion, Markus Menster, kann die Sorgen der Nachbargemeinden sehr gut verstehen, verweist aber darauf, " dass Ortskundige den

" A33-Lückenschluss brächte Lösung"

Stau auf der Autobahn schon jetzt meist über Osnabrücker Straßen umfahren". Eine noch höhere Belastung würde die Anwohner vor allem in Haste und Eversburg überfordern und wegen des Verdrängungseffektes letztlich im gesamten Stadtgebiet den Verkehr zum Stillstand bringen.

Eine Klage gegen die in Aussicht gestellte Neuregelung würde Menster gleichwohl nicht empfehlen. Erstens wären die Erfolgsaussichten vor Gericht seiner Meinung nach recht gering, und zweitens müsse man sich auch in die Lage der Menschen in Wallenhorst und Lotte versetzen. Ohnehin werde man im Zuge der im April beginnenden Bauarbeiten auf der A1 - und den damit verbundenen Fahrbahnsperrungen und Staus - in naher Zukunft noch größere Probleme in allen drei Kommunen bekommen.( hil)
Autor:
hil


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