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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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A 1- Streit: Das letzte Wort hat die Bezirksregierung
Zwischenüberschrift:
Heute Spitzengespräch über künftige Umleitungsstrecke
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A 1-Streit: Das letzte Wort hat die Bezirksregierung

Heute Spitzengespräch über künftige Umleitungsstrecke

Werden sie sich wieder unversöhnlich gegenübersitzen oder wird das heutige Treffen der erste Schritt zu einer einvernehmlichen Lösung sein? Ab 10 Uhr steht bei der Bezirksregierung in Osnabrück ein Spitzengespräch über die Autobahnumleitung auf der Hansalinie an.

Der Streitpunkt: Soll der Verkehr im Fall einer Vollsperrung im Osnabrücker A1-Bereich wie bisher allein über das Gebiet der Gemeinden Wallenhorst und Lotte oder künftig auch über das Osnabrücker Stadtgebiet geführt werden?

Kilometerlange Staus auf engen Straßen, entnervte Autofahrer, erboste Anwohner: Wenn es auf der A1 irgendwo zwischen den Anschlussstellen Osnabrück-Nord und - Hafen richtig gekracht hatte und die Autobahn voll gesperrt wurde, bot sich auf den Umleitungsstrecken bislang stets das gleiche Bild: Auf den Land- und Kreisstraßen in Wallenhorst, Hollage, Halen und Wersen ging nichts mehr. Insbesondere die Ortsdurchfahrt in Halen erweist sich immer wieder als Nadelöhr. Dort zwei Brummis im Begegnungsverkehr aneinander vorbei zu steuern, ist Millimeterarbeit und - wenn überhaupt - nur von geübten Fahrern zu leisten.

" Wir allein können den Verkehr nicht aufnehmen",

" Mit einer Einigung rechnen wir nicht"

sind sich Wallenhorsts Bürgermeister Ulrich Belde und sein Amtskollege aus Lotte, Dieter-Joachim Srock, einig. Sie fordern, dass der Umleitungsverkehr zumindest in einer Fahrtrichtung über Osnabrücker Gebiet geleitet wird. Genau das hat der Osnabrücker Stadtrat aber gerade erst abgelehnt. Den Bürgern im Stadtteil Eversburg wäre die damit verbundene Mehrbelastung nicht zuzumuten, wurde das " Nein" begründet. Bei dem Treffen im Hause der Bezirksregierung sollen heute erst einmal alle Argumente auf den Tisch gelegt und diskutiert werden. Mit dabei sein werden neben den kommunalen Spitzenvertretern aus Osnabrück, Wallenhorst und Lotte auch die Fachleute der Bezirksregierungen Weser-Ems und Münster sowie des Straßenbauamtes Osnabrück und der Polizei. " Mit einer Einigung rechnen wir bei diesem Treffen noch nicht", betonte die Sprecherin der Bezirksregierung Weser-Ems, Herma Heyken, gestern auf Nachfrage.

Klar sei aber, dass wir " so schnell wie möglich eine gütliche Einigung anstreben". Und sollten die drei beteiligten Kommunen selbst keinen Kompromiss finden, sei eines auch ganz sicher, betont Heyken: " Letztendlich entscheidet dann die Bezirksregierung". (hil)
Autor:
hil


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