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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Piesberg soll zum Peace-Berg werden
Zwischenüberschrift:
Planungswerkstätten sammelten Ideen für die Buga 2013
Artikel:
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Originaltext:
Piesberg soll zum Peace-Berg werden

Planungswerkstätten sammelten Ideen für die Bundesgartenschau 2013

Ein Hotelschiff auf dem Stichkanal für die Gäste der Bundesgartenschau, die Windräder auf dem Piesberg bunt angemalt und ein blühendes, weithin sichtbares " PEACE" als kleines Wortspiel für eine große Hoffnung - das sind Ideen, die bei der Bürgerbeteiligung für die mögliche Buga 2013 entstanden sind. Sie sollen in die Machbarkeitsstudie einfließen, die zurzeit erarbeitet wird.

In drei öffentlichen Planungswerkstätten hat sich das Agenda-Forum gemeinsam mit interessierten Bürgern Gedanken gemacht, wie eine Bundesgartenschau auf dem Piesberg aussehen könnte. Die Teilnehmer sind sich einig, dass der Piesberg ideale Voraussetzungen für eine Buga bietet. Umgekehrt wird die Buga als einmalige Chance angesehen, um den Piesberg in einen Landschaftspark umzuwandeln, der vor allem der Naherholung zugute kommt.

Viele der dokumentierten Vorschläge zielen darauf ab, die ökologischen Belastungen, die der Besucherandrang mit sich bringen dürfte, gering zu halten. Parkplätze sollen mit Schotter statt Asphalt versehen werden, um die Flächenversiegelung im Rahmen zu halten. Straßenausbauten, die später den Durchgangsverkehr anziehen würden, sollen unterbleiben. Statt dessen wird großer Wert auf eine optimale Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelegt, wobei auch das alte Industriegleis und der Stichkanal in die Überlegungen einbezogen werden. Für die Stromversorgung setzen die Teilnehmer der Planungswerkstätten auf erneuerbare Energien.

Die Ideensammlung aus der Bürgerbeteiligung räumt der Nachfolgenutzung und dem Naturschutz einen hohen Stellenwert ein. So wird angeregt, eine Biologische Station zu errichten und einen der Teiche mit einem Steg zu versehen. Der Steinbruch soll als " geologisches Bilderbuch" erhalten bleiben, Besucher könnten sich über die Altlast der Mülldeponie und über die Situation der Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg informieren. Als Anschauungsobjekte werden auch die Bergarbeiterhäuschen in Eversburg mit ihren Nutzgärten vorgeschlagen.

Nicht mehr benötigte Maschinen, Kräne und Förderbänder aus dem Steinbruch können nach den Überlegungen der Planungswerkstätten von Pflanzen umrankt in den Park integriert werden. Als " Highlight" stellen sich die Ideengeber einen riesigen " PEACE"- Schriftzug vor, dessen einzelne Buchstaben jeweils für einen Monat aufblühen. Mit einem Periskop sollen Besucher in den Müllberg blicken können. An der Brecheranlage könnte ein Abenteuerspielplatz für Kinder entstehen. Und die weithin sichtbaren Windräder auf dem Piesberg sollen ebenfalls für die Buga werben - nachdem Künstler sie mit bunten Farben versehen haben.

Die Anregungen aus den Planungswerkstätten wurden von Arne Blunk, einem Studenten der Verwaltungswissenschaft, im Rahmen einer Semesterarbeit zusammengefasst. In den nächsten Wochen wird sich der Buga-Workshop der Stadt mit der Ideeensammlung befassen. Die Ergebnisse sollen dann in die Machbarkeitsstudie eingehen, die vom Büro Heimer + Herbstreit erarbeitet wird.

Weitere Informationen zur Machbarkeitsstudie Buga 2011 im Internet unter www. osnabrueck.de/ buga 2013. (rll)

PANORAMA FÜR DIE BUNDESGARTENSCHAU: Schon im vergangenen Herbst sahen sich die Teilnehmer der Planungswerkstätten auf dem Piesberg um. Anschließend sammelten sie Ideen für eine mögliche Buga 201 3.
Autor:
rll


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