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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erstmals Plätze speziell für jüngere Pflegebedürftige
Zwischenüberschrift:
Neubau "Wohnen im Paulusheim" geplant - Kurzzeitpflege für Demenzkranke und Arztpraxen integriert
Artikel:
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Originaltext:
Erstmals Plätze speziell für jüngere Pflegebedürftige

Neubau " Wohnen im Paulusheim" geplant - Kurzzeitpflege für Demenzkranke und Arztpraxen integriert

Das Paulusheim will eine Lücke in der Versorgung jüngerer Dauerpflegebedürftiger schließen. Auf dem Parkplatz neben dem Haupthaus an der Magdalenenstraße plant der Bischöfliche Stuhl einen Neubau, in dem unter anderem zwölf Plätze für diesen Personenkreis entstehen sollen.

Drei Geschosse sieht der Bau zwischen dem Paulusheim und der Sportanlage vor, wobei es auf allen drei Ebenen Pflege- und Wohnbereiche geben soll. In Absprache mit der Multiple-Sklerose-Kontaktgruppe soll eine Wohngruppe für MS-Kranke entstehen, die noch Eigeninitiative haben, aber auf ergänzende Pflege angewiesen sind.

Darin integriert sollen auch andere jüngere Pflegebedürftige aufgenommen werden, die bisher nur in Altenpflegeeinrichtungen untergebracht werden können. Dieses Angebot gilt dann für die Stadt und den Landkreis gleichermaßen.

Auf Wunsch der Alzheimer-Selbsthilfegruppe sind im Obergeschoss 10 bis 20 Kurzzeitpflegeplätze für Demente geplant. Dort sollen die Kranken eine angemessene Betreuung finden, damit sich ihre pflegenden Angehörigen von der aufreibenden Arbeit erholen oder vorübergehend ihren Bedürfnissen nachgehen können.

In allen drei Geschossen werden bis zu 14 betreute Zwei-Zimmer-Wohnungen entstehen. Über die genaue Aufteilung werde dem Bedarf entsprechend entschieden, erklärte Heimleiter Franz Paul. Die Pläne des Düsseldorfer Architekten Triet Braun, der vor acht Jahren bereits den Anbau des Paulusheims entworfen hatten, seien so variabel, dass sie noch angepasst werden könnten.

Nach Pauls Vorstellungen sollen in den Neubau auch Praxen für Ärzte, Ergo-, Logo-, und Physiotherapeuten einziehen, um die Versorgung des Hauptnauses und der neuen Einrichtung zu sichern. " Wir führen derzeit Gespräche mit fünf Arztpraxen, die einen Umzug an die Magdalenenstraße erwägen." Ein Cafe und eine Brückenverbindung zum Paulusheim runden die jetzt vorgestellten Pläne ab.

Nach Auskunft von Johannes Baune, Referatsleiter beim Bischöflichen Stuhl, kostet der Bau gut fünf Millionen Euro. Baubeginn soll im. Spätsommer dieses Jahres sein. Wenn alles klappt, könnte die Anlage im Herbst 2003 eröfffnet werden. Baurechtliche Bedenken gibt es nicht. Da es sich bei dem Vorhaben nicht um eine Erweiterung des Heims handelt, sondern um ein neues Angebot, muss der Bebauungsplan nicht geändert werden, teilte Udo Kunze, Fachbereichsleiter für Soziales und Gesundheit, mit.( S.)

AUF DEM PARKPLATZ neben dem Paulusheim soll der Neubau entstehen. Auf drei Etagen sind Pflegeplätze, betreutes Wohnen und Praxen geplant. Foto: Michael Hehmann

DIE WOHNGEMEINSCHAFT ist nach dem Architektenentwurf jüngeren Pflegebedürftigen vorbehalten, links betreute Zwei-Zimmer-Wohnungen, dazwischen Arzt- und Therapiepraxen.
Autor:
S.


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