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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bald freie Fahrt in der Neustadt
Zwischenüberschrift:
Kommenderiestraße: Neue Regelung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bald freie Fahrt in der Neustadt

Kommenderiestraße: Neue Regelung

Die Kommenderiestraße wird an der Kreuzung Süsterstraße wieder für den Durchgangsverkehr in Richtung Neuer Graben geöffnet. Auch das Abbiegen aus der Süsterstraße wird erlaubt - beides auf Kosten der Radstreifen. So hat es der Stadtentwicklungsaussschuss nach dem Willen der neuen Mehrheit beschlossen.

Die Öffnung der Kommenderiestraße spätestens bis Ende Februar war erklärter Wille der neuen Ratsmehrheit. Deshalb hatte ein Gegenantrag von SPD und Grünen keine Chance, mochten sie auch vor einer " verkehrspolitischen Sackgasse" warnen. Es gebe nun einmal übergeordnete Gesichtspunkte, wonach Autofahrer, Radfahrer und Busverkehr gleichrangig zu betrachten seien, hieß es dagegen aus der Mehrheitsgruppe. Und die Meinung der Anlieger - etwa im Arbeitskreis Johannisstraße - solle zwar gehört werden, aber das könne erst nach einer halbjährigen Probephase geschehen.

Einvernehmen gab es dagegen bei einem Vorstoß der Verwaltung, mit dem Innenstadt und Ausfallstraßen optisch aufgewertet werden sollen: Nachdem monatelang das Pflaster in der Großen Straße kritisch betrachtet worden sei, stehe es nun an, auch die Fassaden in den Blick zu nehmen, sagte dazu Stadtbaurat Jörg Ellinghaus: " Beklagenswert" sei nämlich, mit welch großflächigen Werbeelementen das Stadtbild an manchen Stellen verkleistert worden sei. Um diesem Wildwuchs zu steuern, will die Stadt eine Gestaltungssatzung für die Innenstadt und die Ausfallstraßen auf den Weg bringen.

Der Verwaltungsvorschlag bezieht neben der Großen Straße und Johannisstraße auch die Fußgängerzonen und den Neumarkt mit ein. Bei den Ausfallstraßen diejenigen Bereiche, wo sich in den letzten Jahren der großflächige Einzelhandel konzentriert hat. In diesem Entwurf werden dann Detailvorschriften aufgelistet: Von der Größe der Werbeanlagen über ihre Form und Anbringung bis hin zu der unzulässigen " Häufung pro Fassadenseite".

Das Ziel ist im Vorwort umfassend beschrieben: " Werbeanlagen müssen sich in der Gestaltung, insbesondere nach Maßstab, Anordnung, Werkstoff, Farbgebung und Wirkung den baulichen Anlagen unterordnen und in das Straßenbild einfügen." Ob sich der bestehende Wildwuchs wieder eindämmen lässt, bleibt offen: " Bestehende Auswüchse haben wohl Bestandsschutz", deutete Ellinghaus an.( fhv)
Autor:
fhv


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