User Online: 1 | Timeout: 16:59Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
CDU: Schürholz Alternative für Ikea-Möbelmarkt
Zwischenüberschrift:
Verkehrskollaps am Eselspatt?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
CDU: Schürholz Alternative für Ikea-Möbelmarkt

Verkehrskollaps am Eselspatt?

Ikea wäre eine Attraktion für Osnabrück, findet die CDU-Ratsfraktion. Um das Möbelhaus nach Osnabrück zu holen, wären die Christdemokraten auch bereit, die eine oder andere Kröte zu schlucken. Die CDU schlägt vor, ein Gelände westlich des Gewerbegebietes Am Schürholz als Alternativstandort auszuweisen.

Der Möbelriese legt Wert auf gute Autobahnanbindung. In Osnabrück würde er sich am liebsten am Eselspatt in Hellern niederlassen. Die Kundschaft könnte über die Ausfahrt Hellern anrollen. Derzeit lässt Ikea die Auswirkungen auf den Verkehr prüfen. Ergebnisse werden frühestens Ende März erwartet. Unter den Anwohnern formierte sich der Widerstand.

Wolfgang Klimm (CDU), Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, erwartet am Eselspatt Verkehrsprobleme. Die Situation im Bereich Blankenburg habe sich nach der Ansiedlung eines Aldi-Marktes schon zugespitzt, ergänzt CDU-Ortsratsmitglied Anette Meyer zu Strohen. Die Ansiedlung eines weiteren großen Marktes würde zum Verkehrskollaps führen.

Die Alternativfläche am Schürholz wäre von der Abfahrt Hasbergen / Gaste erreichbar. Der Haken: im neuen Flächennutzungsplan ist sie nicht mehr als Gewerbefläche, sondern zum Teil als Regenrückhaltefläche und Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Das Land hat gerade Geld für die Renaturierung der Düte in diesem Bereich bewilligt. Michael Hagedom von Grünen hält den CDU-Vorschlag daher für indiskutabel.

Die CDU wäre aber zu einer Planänderung bereit. Nach Ansicht von Klimm ließe sich dort eine Kompromisslösung finden, die die Belange der Wirtschaft und des Naturschutzes unter einen Hut bringt. Verwaltung und Wirtschaftsförderung sollten jetzt mit Ikea über den Vorschlag sprechen. (swa)

AUF DIESEM ACKER (links unterhalb der Gewerbehallen) könnte nach den Vorstellungen der CDU-Ratsfraktion ein Alternativstandort für das Möbelhaus Ikea ausgewiesen werden.Foto: Michael Hehmann
Autor:
swa


Anfang der Liste Ende der Liste