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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Huckel besser als Blumenkübel"
Zwischenüberschrift:
Anwohner des Bergerskamps fordern wirkungsvolle Verkehrsberuhigung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Buckel besser als Blumenkübel"

Anwohner des Bergerskamps fordern wirkungsvolle Verkehrsberuhigung

Anlieger des Bergerskamps fordern eine wirkungsvollere Verkehrsberuhigung ihrer Straße. Derzeit wird dort die Kanalisation erneuert. Der endgültige Ausbau der Straße ist aber erst für 2005 geplant, so die Stadt, jetzt vereinbarte die Verkehrsplanung mit den Sprechern der Initiative ein Gespräch.

Die Anwohner halten eine funktionierende Verkehrsberuhigung aus mehreren Gründen für nötig: Am Bergerskamp liegen ein Kindergarten, zwei Wonneinrichtungen für Behinderte, ein Spielplatz und die Melanchthonkirche. Die alte Lösung, die Straße mit Blumenkübeln zur Slalomstrecke auszubauen, habe nicht zum gewünschten Effekt geführt. Im Gegenteil: Mancher Fahrer sei, bedingt möglicherweise durch das Gefälle der Straße, besonders schnell durch die Engstellen gerast. Die Anwohner halten so genannte Aufpflasterungen, Huckel in der Fahrbahn, für wirkungsvoller.

In einem von zahlreichen Anliegern unterschriebenen Brief an die Ratsfraktionen und die Stadtverwaltung regen die Sprecher Karlheinz Helbing und Werner Normann überdies an, die Schilder, die auf das Durchfahrtsverbot für Lastwagen hinweisen, besser sichtbar anzubringen.

Durch den Ausbau der Iburger Straße, die Sperrung der Straße am Wulfter Turm und die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes auf dem Gelände der alten Kesselschmiede erwarten sie ein Anschwellen des Autoverkehrs und fragen die Planer: " Wie wollen Sie sicherstellen, dass die dadurch entstehenden Verkehrsströme unsere Straße nicht auch noch belasten?"

Die Politik habe zu Recht entschieden, den Bergerskamp wegen der verschiedenen anliegenden Einrichtungen verkehrsberuhigt zu gestalten.

Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel hält es für unrealistisch, dass die Straße während des Ausbaus der Iburger Straße von zusätzlichem Ausweichverkehr entlastet werden könnte. Auf Anfrage unserer Zeitung berichtet er von der Überlegung, " Asphaltkissen" wie zum Beispiel an der Rehmstraße in die Straßenoberfläche einzubauen. Sie ähneln von der Form den Aufpflasterungen. (swa)

DIE VOLLSPERRUNG für den Bergerskamp gilt nur noch bis zum Ende der Kanalarbeiten. Danach, so fürchten Anwohner, rollt der Verkehr verschärft durch den geplanten Ausbau der Iburger Straße.Foto: Klaus Lindemann
Autor:
swa


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