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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Widerstand gegen Gewerbe in Trinkwasserschutzgebiet
Zwischenüberschrift:
UWG will Änderung des Flächennutzungsplans verhindern
Artikel:
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Originaltext:
Widerstand gegen Gewerbe in Trinkwasserschutzgebiet

UWG will Änderung des Flächennutzungsplans verhindern

Etwa 80 Bürger sind am Donnerstag einer Einladung der UWG gefolgt, um im Hotel Rahenkamp in Voxtrup über die geplante Ausweisung eines Gewerbegebietes entlang der Meller Landstraße zu diskutieren. Ihre Sorge: Der betroffene Bereich ist Trinkwasserschutzgebiet, das letzte innerhalb der Stadtgrenzen.

Die Teilnehmer hätten sich einheitlich gegen ein Gewerbegebiet ausgesprochen, so der 1. Vorsitzende der UWG Osnabrück-Stadt, Wolfgang Düsing. Sie wollten nun unter Federführung der Unabhängigen Wählergemeinschaft ihren Protest organisieren. " Trinkwasser ist lebenswichtig", so Düsing gegenüber unserer Zeitung. Man müsse auch an die nachfolgenden Generationen denken.

Die neue CDU / FDP-Ratsmehrheit plane, durch eine Änderung des Flächennutzungsplans insgesamt 18 neue Bau- und Gewerbegebiete entstehen zu lassen, so Düsing. Dass dabei in Betracht gezogen werde, auch Osnabrücks einziges Trinkwasserschutzgebiet neu zu überplanen, könne nicht angehen.

Mit Briefen an die Ratspolitiker, Plakataktionen auf den in Frage kommenden Flächen und weiteren Aktionen soll Front gegen eine Änderung des Flächennutzungsplans gemacht werden. Die Gegner befürchten, dass bei einer Nutzung der Flächen als Gewerbegebiet die Stadt in Zukunft ihr Trinkwasser komplett zum Beispiel aus Thuine oder Wittfeld beziehen müsste. " Außerdem hat die RWE schon eine Wasserleitung bis Georgsmarienhütte gelegt", so Düsing. Würde diese verlängert, könnte das Wasser sogar aus sauerländischen Talsperren bis nach Osnabrück fließen. Die Folge sei dann eine Erhöhung des Wasserpreises.

Ebenfalls gefährdet sei die Hauswasserversorgung der Anlieger an der Meller Landstraße. Der Grundwasserspiegel könne erheblich absinken. Die Folge wäre, dass sich die Grundstückseigentümer an die städtische Wasserversorgung anschließen lassen müssten. Düsing schätzt den Kostenaufwand dafür auf jeweils etwa 15 000 Euro. (dk)
Autor:
dk


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