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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Sutthausen beansprucht Nahner Gewerbegebiet
Zwischenüberschrift:
Ortsrat stellt Antrag auf Verschiebung der Stadtteilgrenze
Artikel:
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Originaltext:
Sutthausen beansprucht Nahner Gewerbegebiet

Ortsrat stellt Antrag auf Verschiebung der Stadtteilgrenze

Wenn es nach den Wünschen des Sutthauser Ortsrates geht, soll das bisher zu Nahne gehörende Gewerbegebiet am Wulfter Turm zukünftig dem Stadtteil Sutthausen zugeschlagen werden. Die CDU-Fraktion reichte jetzt während der Ortsratsitzung einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung der Stadt ein.

Als Hermann Glandorf den Antrag auf Verschiebung der Stadtteilgrenzen vortrug, konnte sich sein Fraktionschef Wolfgang Klimm eine scherzhafte Bemerkung nicht verkneifen: " Das hört sich ja an wie eine Kriegserklärung", war leise murmelnd zu vernehmen.

Als " Kriegserklärung" sei der Antrag natürlich nicht gedacht, gab Ortsbürgermeister Alfons Worpenberg auf Nachfrage zu verstehen. Das Gebiet an der Straße " Am Wulfter Turm" bis zum Wehinghausweg habe eigentlich nur noch historischen Bezug zum Stadtteil Nahne. Von den städtebaulichen Auswirkungen ist aber seit dem Bau der Autobahn A 30 in erster Linie Sutthausen betroffen. " Der Verkehr zu dem Gewerbegebiet wird komplett über die Sutthauser Straßen geführt", heißt es in dem Antrag an die Stadtverwaltung. " Vor allem, seit die Nahner beabsichtigen, die Straßenverbindung von Sutthausen nach Nahne zu unterbrechen", ist weiterhin aus Sutthausen zu vernehmen.

Weil zu viele Autofahrer diese Straße von Sutthausen zu den Einkaufsmärkten in Nahne und am Schölerberg als Abkürzung durch Wohngebiet nutzen würden, hatte der Nahner Ortsrat auf seiner Sitzung Ende November drastische Verkehrsberuhigungsmaßnahmen für die Wohnstraßen zwischen Sutthausen und Nahne beschlossen.

Dazu kommt, dass für das Gewerbegebiet " Am Wulfter Turm" konkrete Bauanfragen einer Fast-Food-Kette für ein neues Schnellrestaurant sowie Erweiterungswünsche eines bereits ansässigen Lebensmitteldiscounters vorliegen. " Die Restaurantkette will auf dem Grundstück an der Autobahn einen 29 Meter hohen Masten mit einem leuchtenden " M" aufstellen", erfuhr der Ortsrat von Stadtplaner Jan van den Belt. Die Ortsratsmitglieder sind sich einig: " Das zieht viel neuen Verkehr an und wäre für Sutthausen nicht mehr zu verkraften."

Worpenberg erklärt die Hintergründe für den Antrag auf Verschiebung der Stadtteilgrenzen: " Nur durch einen Verwaltungsfehler haben wir jetzt diesen Vorgang als Beschlussvorlage bei uns auf dem Tisch." Da das Gebiet Nahner Territorium sei, würden die Sutthauser mit einer so genannten Mitteilungsvorlage über derartige Bauvorhaben oder einer Änderung des betreffenden B-Planes in der Regel nur informiert, aber eben nicht beteiligt. (dm)
Autor:
dm


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