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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Noch genügend Freiraum"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Noch genügend Freiraum"

Zu den Artikeln " Neues Baugebiet in Sutthausen" (Ausgabe vom 8. Januar) und " Öko-Auflagen lassen sich nicht so leicht kippen" (Ausgabe vom 9. Januar).

" Das neue Baugebiet " Südlich Talstraße" in Sutthausen hat auch uns überzeugt. Reizvoll die Lage am Rande des Dütetals, reizvoll, dass , man sich nicht in den Kochtopf gucken kann', reizvoll aber auch die harmonischen Gestaltungsaspekte im Bebauungsplan, zum Beispiel durch Festlegung auf rote oder braune Hausdächer. Grässlich für uns die Vorstellung, demnächst von der eigenen Terrasse auf hochglänzend grüne oder blaue Dächer blinzeln zu sollen. Dass den Bauwilligen noch genügend Freiraum zur individuellen Gestaltung bleibt, ist bereits an den jetzt fertig gestellten Häusern zu sehen: Da stehen weiße und rote Verblend- und Putzbauten nebeneinander, sogar ein Holzhaus ist zu sehen. Mit Nebengiebeln, vielfältigen Gauben und Wintergärten wird die Sonne eingefangen, und auch durch die Wahl der Fenster - ob weiß, beige, blau oder grün - werden persönliche Akzente gesetzt, ohne aber das Gesamtbild zu zerstören wie in den Baugebieten " Auf dem Klee" oder " In der Masch". DieÖkoauflagen streichen zu wollen, sehen wir zwiespältig. Uns ist niemand bekannt, der sich durch Öko-Investitionen hat abschrecken lassen, höchstens durch den doch recht hohen Erbpachtzins von 7 DM, 9 DM oder gar 10, 50 DM, während man in Rulle um die Erhöhung auf 6, 75 DM streitet. Wir bauen auf jeden Fall mit Wärmedämmung, Regenwassernutzung und Solaranlage,... , und das ist auch gut so'. Absurd allerdings, dass durch die Verpflichtung dazu die sonst möglichen Zuschüsse der Stadtwerke nicht mehr möglich sein sollen. Wenn also CDU und FDP statt Auflagen finanzielle Anreize setzen wollen und es nicht nur um die Umkehrung von rot-grünen Beschlüssen geht, nur zu!"

Frank Böttger

Natruper Straße 102

Osnabrück

" Mir ist völlig unverständlich, warum sich ein , schwarzer' Ratsherr über rote Dächer aufregt. Es ist doch völlig einerlei, welche Farbe ein Dach hat, Hauptsache es ist dicht. Was soll dieses Gejammer über rote Dächer und Umweltschutzauflagen, es wird doch niemand gezwungen, dort sein Grundstück zu kaufen. 400 DM pro Quadratmeter sind viel zu teuer für eine junge Familie! Man kommt sich vor wie in die Fernsehsendung , Klimmbim' versetzt. Gibt es nichts Wichtigeres für den Ratsherrn? Ich möchte ihm gerne mal meine Wohnung (unter einem schwarzen Dach) am Hunteburger Weg für ein paar Nächte überlassen. Hier wurden vor wenigen Jahren vier Wohnblocks mit 68 Wohnungen erstellt, die meines Erachtens gar nicht in einer solchen Lage hätten genehmigt werden dürfen. Zwar ist dort eine Tempo-30-Zone, jedoch hält sich außer eventuell einigen Anliegern niemand an dieses Tempolimit. Offensichtlich fühlt sich auch niemand dafür zuständig, es durchzusetzen oder auch nur mal sporadisch zu kontrollieren. Vergessen darf man dabei natürlich nicht, dass nur wenige Meter hinter den Häusern die Bahnlinie OS-Bremen verläuft und die DB-Anlagen (Lokschuppen, Drehscheibe, Reinigung der Züge etc.) sich in unmittelbarer Nähe befinden. Warum setzt sich die schwarz-gelbe Ratsmehrheit nicht für eine Entspannung dieses Verkehrs- und Lärmschwerpunktes ein? Vielleicht, weil hier Schinkel ist? Für Schichtarbeiter und finanziell minderbemittelte Studenten muss es halt auch so reichen! Die Gedanken der schwarz-gelben Ratsmehrheit kreisen wahrschienlich in höheren Sphären. Vielleicht bei der so genannten K-Frage. Trotzdem, meine K-Frage: Kann denn niemand etwas für lärmgeplagte Bürger tun?"

Werner van Wersch

Hunteburger Weg 7

Osnabrück
Autor:
Frank Böttger, Werner van Wersch


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