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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Öko-Zwangsbeglückung?
Zwischenüberschrift:
Neue Mehrheit setzt bei Förderung auf Freiwilligkeit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Öko-Zwangsbeglückung?

Neue Mehrheit setzt bei Förderung auf Freiwilligkeit

Das schöne Wort von der " Zwangsbeglückung" kreierte CDU-Ratsherr Wolfgang Klimm während der Diskussion um die Förderung von Dachbegrünungen und regenerativen Energien. Während die bürgerliche Mehrheit dabei künftig auf Freiwilligkeit setzt, verwiesen Vertreter von SPD und Grünen auf die Erfolge der bisherigen Regelung.

Mit ihrer Mehrheit verabschiedete die CDU / FDP-Gruppe ihren Antrag, wonach die Verwaltung ein Förderprogramm erstellen soll, das Bauwilligen auf freiwilliger Basis Alternativen aufzeigt. Außerdem soll dabei auf Fördermöglichkeiten hingewiesen werden.

Sahine Bartnik (Die Grünen) sprach von einer " enttäuschenden Vorlage" voller Allgemeinplätze. Für die SPD meinte Ulrich Hus, damit kündige die neue Mehrheit das Klimabündnis auf. Außerdem seien die Fördermöglichkeiten bereits in einer allen zugänglichen Broschüre enthalten.

Wolfgang Klimm konterte, das unter Rotgrün entwickelte Verfahren sei eine " Zwangsbeglückung, die ökologisch kaum etwas bringt". Das wollten die Bürger nicht und hätten dies bei den Kommunalwahlen auch deutlich gemacht. " Wir setzen nun um, was wir versprochen haben und wollen die Freiwilligkeit bei der Förderung von Ökologie".

SPD-Fraktionschefin Alice Graschtat verwies die Erfolge rotgrüner Umweltpolitik, die sich unter anderem an der hohen Zahl von Solaranlagen in Osnabrück ablesen lasse. " Mit ihrem Förderprogramm werden jetzt alle Steuerzahler zwangsbeglückt, weil nicht nur die Hauseigentümer zahlen müssen", kritisierte sie.

(fr)

ÖKO-AUFLAGEN für spießendes Grün lehnen CDU und FDP ab. Sie setzen auf die Freiwilligkeit der Hauseigentümer und das Förderprogramm von Land und Bund. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
fr


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