User Online: 4 | Timeout: 03:17Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Schnellschüsse"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Schnellschüsse"

Zur Verkehrspolitik der neuen Ratsmehrheit in Osnabrück (" A33-Weiterbau. . ." / Ausgabe vom 13. November) und weiteren Berichten:

" Weiterbau der A 33, Aufhebung von 30-km / h-Begrenzungen in Wohngebieten, Vorrang des Automobilverkehrs vor Fußgängern und Fahrradfahrern, Aufhebung ökologischer Auflagen bei der Bauleitplanung, die neue Ratsmehrheit in Osnabrück schafft es in wenigen Wochen, den guten Ruf zu verderben, den sich Osnabrück in den letzten Jahren und Jahrzehnten erworben hat. Dieser gute Ruf führte u. a. zur Einrichtung der Deutsche Bundesstiftung Umwelt (mit immerhin über 100 Arbeitnehmern) oder zur Annahme als Expo-Standort zum Thema Boden in Osnabrück. Die Schnellschüsse der schwarz-gelben. Mehrheit werden diesen Ruf leider bald zerstört haben. So war Osnabrück bisher auch als zukünftiger Sitz des europaischen Bodensekretariats favorisiert, was hoffentlich durch die neuen Mehrheiten nicht auch noch torpediert wird. Im Bereich der ökologischen Auflagen in der Bauleitplanung haben CDU und FDP offenbar nicht nur vergessen, was sie selbst in den 90er Jahren beschlossen hatten, schlimmer noch: einige Beschlüsse widersprechen jeder ökologischen und ökonomischen Logik. Energieeinsparung durch Wärmedämmung, Klimaschutz durch Dachbegrünung bzw. Solaranlagen, Hochwasserschutz durch Regenwassernutzung und Verringerung der Versiegelung als , unsinnige Gängelei von Bauherren' (CDU-Vorsitzender Burkhard Jasper in Neue OZ, 22. 11. 2001) zu bezeichnen, zeugt von einem erschreckenden Mangel an Sachverstand. Diese Auflagen sind auf Grund ihrer ökologischen und ökonomischen Vorzüge in der Grünordnungsplanung mittlerweile bundesweiter Standard."

Prof. Dr.

Joachim W. Härtung

Espowe 6 a

Belm:
Autor:
Prof. Dr. Joachim W. Härtung


Anfang der Liste Ende der Liste