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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schulterschluss bis ins Jahr 2015
Zwischenüberschrift:
Osnabrück/Umwelt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Änderungsvertrag zur Bioabfallkompostierung von Stadt und Landkreis unterzeichnet.

Mit der offiziellen Unterzeichnung des Änderungsvertrages für die Bioabfallkompostierung haben jetzt die Stadt und der Landkreis Osnabrück die Basis für die weitere Zusammenarbeit mit der Kompostierunggesellschaft Region Osnabrück (K.R.O.) bis zum Jahre 2015 gelegt. Landrat Manfred Hugo, Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip und Klaus Scherler von der RWE-Umwelt, der Muttergesellschaft der K.R.O., leisteten letzt im Osnabrücker Kreishaus die erforderlichen Unterschriften.

Der Vertragsänderung vorausgegangen waren jahrelange Verhandlungen über die Kompostierungskosten. Anders als bisher zahlen Landkreis und Stadt künftig Festpreise je angelieferte Tonne an das Kompostwerk. Dabei ist folgende Staffelung vorgesehen: Bis 2005 werden 170, von 2005 bis 2010 175 DM und in den Folgejahren bis 2015 werden 170 DM gezahlt. Gleichzeitig wurde eine Mindestanliefermenge festgelegt.

Im Gegensatz zu der bisherigen Regelung, in der die jährlichen Betriebskosten auf die Anliefermengen umgerechnet wurden, ist damit eine berechenbare Größenordnung geschaffen worden. Für das Kompostwerk wird damit die Abrechnung wesentlich vereinfacht.

Darüber hinaus kann mit der Möglichkeit zu erweiterten unternehmerischen Handlungsoptionen eine optimale Wirtschaftlichkeit für das Werk erzielt werden. Für Landkreis und Stadt Osnabrück sind mit der neuen Entgeltregelung verbunden, die bei der nächsten Gebührenkalkulation berücksichtigt werden.

Bereits seit 1996 werden die Bioabfälle aus der Region gesammelt und im Kompostwerk der K.R.O. in Bohmte-Hunteburg zu hochwertigem Kompost verarbeitet. Die Anlage gilt nach wie vor als eine der modernsten in Europa. Alle Beteiligten zeigten sich sehr erfreut, dass mit der nun erfolgten einvernehmlichen Lösung die bisherige gute Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann.

Mit dem geänderten Vertragswerk sei eine solide Basis für die Vertragslaufzeit bis Ende 2015 geschaffen worden, so die Spitzen von Stadt und Landkreis.

Landrat Manfred Hugo, Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip und Klaus Scherler von der RWE-Umwelt (sitzend v.l.) unterzeichneten den Vertrag über die Bioabfallkompostierung. Über die gelungene Vertragsänderung freuen sich ebenfalls Arne Tiedemann von der RWE-Umwelt, Erster Kreisrat Dr. Joseph Rottmann und Holger Pfau von der Kompostierungsgesellschaft Region Osnabrück (stehend v.l.)

Foto: privat



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