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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Grundsatzentscheidung zum Neumarkt im Oktober
Zwischenüberschrift:
Ausschuss stellt die Weichen für neue Gehwegpflasterung
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Originaltext:
Grundsatzentscheidung zum Neumarkt im Oktober

Ausschuss stellt die Weichen für neue Gehwegpflasterung

Wird die neue Ratsmehrheit die Empfehlungen des Bürgergutachtens durchsetzen und den Neumarkt für den Autoverkehr sperren? Auf diese derzeit von vielen gestellte Frage gab es am Donnerstagabend im Stadtentwicklungsausschuss noch keine Antwort. Stattdessen bekräftigte das Gremium einen früheren Beschluss, nach dem der Gehwegbereich gegenüber dem Landgericht neu gestaltet werden soll.

Der Stadtentwicklungsausschuss traf sich in seiner ersten Sitzung nach der Kommunalwahl noch in seiner früheren Zusammensetzung, also mit einer Mehrheit von Rot-Grün. Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden politischen Blöcken wurden zwar sichtbar, mündeten aber nicht in Abstimmungsergebnisse. So verständigte man sich einvernehmlich, dass am 25. Oktober ein Grundsatzbeschluss zur weiteren Neumarkt-Gestaltung gefasst werden soll.

Mit diesem Beschluss will sich der Fachbereich Städtebau den weiteren Fahrplan für das Neumarkt-Projekt absegnen lassen. Geht es nach Fachbereichsleiter Franz Schürings, soll zunächst ein runder Tisch die von den Planungszellen aufgeworfene Frage nach einer Verlegung des Busverkehrs aus der Johannisstraße beantworten.

Im zweiten Schritt geht es um die Frage, welche Auswirkungen die Neumarkt-Sperrung für den Wall und die übrige Innenstadt hat. Sie soll von einem Gutachterbüro beantwortet werden. Punkt drei auf Schürings Fahrplan ist eine Neukonzeption der Bushaltestellen. Im Bürgergutachten wird empfohlen, einen Zentralen Omnibusbahnhof zwischen dem Kaufhaus Wöhrl und dem Grünen Brink zu schaffen. Erst wenn auch diese Frage beantwortet ist, soll es nach den Vorstellungen der Planer einen Gestaltungswettbewerb geben. Von ihm erhoffen sich die Planer Antworten auf die Frage, ob es eine Zukunft mit oder ohne Tunnel gibt, wo neue Gebäude entstehen können und was getan werden muss, um dem Platz Aufenthaltsqualität für Fußgänger zu geben.

Wenn am 25. Oktober über Schürings Vorschlag abgestimmt wird, stellt die rotgrüne Zählgemeinschaft immer noch die Mehrheit im Ausschuss. Erst am 1. November beginnt die Amtszeit des neuen Rates. Vor diesem Hintergrund drängte die CDU darauf, die Angelegenheit später zu behandeln, damit die " neuen Kollegen" daran beteiligt werden könnten. Um aber nicht noch mehr Zeit zu verlieren, lenkten die Christdemokraten ein.

Unabhängig vom Ausgang der weiteren Überlegungen soll der Gehweg am nördlichen Neumarkt schon kurzfristig neu gepflastert werden. Diese Entscheidung war schon vor einem halben Jahr gefallen, in der Zwischenzeit hatten jedoch die Anlieger einen Rückzieher gemacht. 350 000 bis 400 000 Mark wird es nach Einschätzung der Planer kosten, den grauen China-Granit zu verlegen und diverse Hindernisse abzubauen. Eine Geldausgabe, die einigen Politikern Bauchschmerzen bereitet.

Bürgermeister Burkhard Jasper (CDU) stellte die Frage, ob man nicht besser abwarten wolle, bis ein Gesamtkonzept für den Neumarkt vorliegt. Hier gehe es um viel Geld - " für eine Sache, die langfristig keinen Bestand" habe. Andere Politiker, aber auch Stadtbaurat Jörg Ellinghaus gaben zu bedenken, dass die Stadt den Inhabern der Geschäfte Zusagen gemacht habe. Die Ausführungspläne lägen schon in der Schublade. So einigte sich der Ausschuss darauf, die einmal beschlossene Neugestaltung auf den Weg zu bringen. Bis Ostern 2002 sollen die Arbeiten beendet sein.( rll)

HIER SOLL ETWAS GESCHEHEN: Die Stadt will den Fußgängerbereich am Neumarkt gegenüber dem Landgericht mit dem gleichen Material pflastern wie die Große Straße. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rll


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