User Online: 5 | Timeout: 21:38Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das Thema Verkehr brennt allen auf den Nägeln
Zwischenüberschrift:
Sanierung Rosenplatzviertel: Bürgerforum tagte erstmals
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Thema Verkehr brennt allen auf den Nägeln

Sanierung Rosenplatzviertel: Bürgerforum tagte erstmals

101 Bürger sind dem Aufruf gefolgt, aktiv an der Neugestaltung des Rosenplatz-Viertels mitzuarbeiten, jetzt traf sich das Bürgerforum zum ersten Mal, um in Arbeitsgruppen Ideen und Wünsche der Anwohner und Grundstückseigentümer zu sammeln.

Das erste Treffen fand in der Turnhalle der Rosenplatzschule statt. Unter den Teilnehmern waren überwiegend Grundstückseigner und Anwohner, aber kaum ausländische Mitbürger, was angesichts eines Ausländeranteils von 22 Prozent Verwunderung auslöste.

Ingo Hoppe, Fachdienstleiter Wohnungswesen der Stadt Osnabrück, betonte in seiner Begrüßung, dass die Stadt besonderen Wert darauf lege, mit den Bürgern eine Bestandsaufnahme der Probleme zu machen. " Wir müssen ein Konzept entwickeln", so Hoppe, " mit dem wir alle glücklich und zufrieden leben können."

Nach Hoppes Worten ist die Bereitschaft der Bürger zur Mitarbeit sehr groß und von starkem Engagement geprägt. Die Anwesenden diskutierten zum Teil sehr heftig über Verfahrensfragen und die Informationspolitik der Stadt. So beschwerte sich ein Grundstückseigentümer vehement darüber, dass sein Grund und Boden im Grundbuch zum Sanierungsgebiet erklärt wurde, ohne dass er darüber informiert wurde. Er fühlte sich übergangen und klagte sein Mitspracherecht ein.

Die Diskussion darüber wurde jedoch aus Zeitgründen beendet. Teilnehmer konnten sich auf freiwilliger Basis für Arbeitsgruppen anmelden, wo Ideen und Wünsche der Anwohner gesammelt wurden. Die Schwerpunkte sind Verkehr, Wohnverhältnisse, gesellschaftliche oder soziale Probleme und Stadtteilleben und Wohnumfeld. Auf das größte Interesse stieß das Thema Verkehr. Mangelnde Parkmöglichkeiten, Einschränkung des Lkw-Verkehrs und ein flächendeckendes Tempo 30 außer auf Durchgangstraßen standen unter anderem auf der Liste dieser AG.

Die Ergebnisse der Ideensammlungen spiegelten die vielfältigen Probleme des Gebiets um den Rosenplatz wider. Viele Bürger forderten eine bessere Kommunikation unter den Anwohnern. Dadurch solle einer Abspaltung der nicht-deutschen Bevölkerung entgegengearbeitet werden. Zugleich wurde die Sorge geäußert, dass sich eine Dealerszene im Wohngebiet direkt neben zwei Kindergärten ansiedeln könne, wenn in der Hermannstraße eine Drückerstube eingerichtet wird.

Die Ergebnisse der Arbeit werden in einem Protokoll zusammengefasst und den Teilnehmern zugeschickt. Interessierte, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, aber trotzdem mitarbeiten möchten, können das Protokoll unter der Telefonnumer 323-2448 (Anja Prüssner) bestellen. Die nächste Versammlung ist für den 23. Oktober angesetzt worden. (tw)
Autor:
tw


Anfang der Liste Ende der Liste