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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Belastungen möglichst von vornherein vermeiden"
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Sradthaus: Ausstellung zur Umweltverträglichkeitsprüfung
Artikel:
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Originaltext:
" Belastungen möglichst von vornherein vermeiden"

Stadthaus: Ausstellung zur Umweltverträglichkeitsprüfung

Der Umweltschutz konkurriert immer mehr mit den Ansprüchen wirtschaftlicher Notwendigkeiten.Daher werde es immer wichtiger, die Folgen des Einwirkens auf Natur und Landschaft im Vorfeld zu kennen, erklärte Umweltdezernent Dr. Dieter Zimmerman jetzt anlässlich der Ausstellungseröffnung " Kommunale Umweltverträglichkeit in Osnabrück", die im Stadthaus zu sehen ist.

Immer wenn ein Bauvorhaben ansteht, oder auf andere Weise in den Naturhaushalt eingegriffen werden soll, werden die zu erwartenden Umweltauswirkungen ermittelt, beschrieben und bewertet, bevor eine Entscheidung über die Durchführung gefällt wird. Für dieses Verfahren steht das Instrument der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zur Verfügung. Die Ausstellung im Foyer des Stadthauses " soll die Idee der UVP einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen", so Zimmermann. Bereits im November vergangenen Jahres gab es eine ähnliche Ausstellung, allerdings an einem Leipziger Beispiel. Die jetzt eröffnete Ausstellung macht das UVP-Verfahren an lokalen Beispielen deutlich. " Ziel der UVP ist es, Umweltbelastungen von vornherein zu vermeiden, statt sie nachträglich in ihren Auswirkungen zu bekämpfen", sagte Zimmermann.

Dieses Ziel wird durch ein aufwendiges Verfahren erreicht: " Zunächst wird festgestellt, ob es sich um einen erheblichen Eingriff handelt", erklärte Thomas Krobok vom Fachbereich Grün und Umwelt der Stadt Osnabrück. Dieser Schritt nennt sich Umwelterheblichkeitsprüfung (UEP). Falls es sich um einen erheblichen Eingriff handelt, folgt die Umweltverträglichkeitsuntersuchung bzw. - studie (UVU, UVS), bei der dann " alle Umweltmedien abgeprüft werden, wie Zimmermann erläutert. Im Rahmen der UVP wird diese Studie dann geprüft und eine Entscheidung gefällt. Der Mensch, die Pflanzen und Tiere, der Boden, die Luft und das Klima, das Landschaftsbild, Wasser und Kultur, bzw. sonstige Sachgüter sind Umweltmedien, die in der UVP berücksichtigt werden. Diese Umweltmedien kommen in der Ausstellung zur Sprache und werden zusammen mit Lokalen Beispielen und Tafeln zum Ablauf der UVP dargestellt.

IST DER EINGRIFF ERHEBLICH? Um diese Frage geht es bei der Umweltverträglichkeitsprüfung. Darüber informiert eine Ausstellung im Stadthaus, die jetzt von Umweltdezernent Dr. Dieter Zimmermann, Dr. Werner Veltrup und Thomas Krobok (von links) vom Fachbereich Grün und Umwelt eröffnet wurde. Foto: Hermann Pentermann


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