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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Der Hasestollen ist jetzt auch oberirdisch sichtbar
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"Kunst am Bau" - auf den Zentimeter genau vermessen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Hasestollen ist auch oberirdisch sichtbar

" Kunst am Bau" - auf den Zentimeter genau vermessen

Der Hasestollen ist jetzt auch über der Erde zu erkennen. Ein graues Band am Museum Industriekultur macht ihn sichtbar.

Viele Besucher des Museums haben ihn schon erkundet: 30 Meter unter dem Fürstenauer Weg zieht sich der Hasestollen durch den Untergrund. Vor knapp 150 Jahren haben ihn die Bergleute in den harten Piesberger Fels gehauen. Seine Gesamtlänge beträgt 1450 Meter, doch der größte Teil ist nicht zugänglich. Seit einem Jahr steht ein 262 Meter langer Abschnitt des Stollens den Museumshesuchern offen, der zuvor in mühsamer Arbeit vom Schlamm befreit werden musste.

Als " Kunst am Bau" bezeichnet Museumsleiter Rolf Spilker die oberirdische Andeutung des unterirdischen Gangs. Auf den Zentimeter genau hat der Vermessungstechniker Hugo Mittelberg die Situation unter Tage vermessen und an die Tagesoberflächeübertragen. Entlang der markierten Bereiche wurde nun in das Gelände eine Betonbahn gelegt, die, zusätzlich mit einer Eisenbahnschiene versehen, die Verbindung von Bergbau und Stahlerzeugung symbolisiert, die für das Osnabrücker Land von zentraler Bedeutung war. Mehrere Firmen aus der Region haben das Projekt am Piesberg finanziert. Um den Piesberg geht es heute um 17.30 Uhr auch in der Fachhochschule in Haste. Im Fachbereich Landschaftsarchitektur (Am Krümpel 33) werden Prof. Dr. Herbert Zucchi und Detlef Gerdts vom Fachbereich Grün und Umwelt der Stadt Osnabrück die Wanderausstellung " Den Piesberg in die Stadt geholt" eröffnen. Zugleich wollen sie auf die anstehende Bewerbung der Stadt Osnabrück für die Bundesgartenschau am Piesberg im Jahr 2013 eingehen. (Eb.)

EIN GRAUES BAND markiert den Hasestollen an der Ostseite des Haseschachtgebäudes. Vom Stollen aus führen zwei so genannte Umtriebsstrecken zum Schacht, der sich unter dem hohen Bauteil befindet.Foto: Christian Grovermann
Autor:
Eb.


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