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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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CDU: Tempo 30 hat für Anwohner keine Vorteile
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Grüne rechnen mit Verschlechterung
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CDU: Tempo 30 hat für Anwohner keine Vorteile

Grüne rechnen mit Verschlechterung

Die CDU will die Tempo-30-Zone an der Petersburg aufheben. Von den Grünen wird diese Absicht dagegen als " vollkommen unverständlich" bezeichnet.

In einer Pressemitteilung des CDU-Ortsverbandes Schölerberg / FIedder heißt es, eine " Korrektur der verfehlten Verkehrspolitik von SPD und Grünen" sei dringend erforderlich. Als " notwendigen Schritt" bezeichnet der Vorsitzende und CDU-Ratsherr Björn Meyer die Aufhebung der Tempo-30-Zone an der Petersburg und die sofortige Umsetzung der " Grünen Welle" auf der Hannoverschen Straße. Fließender Verkehr an Hauptstraße belaste die Umwelt am geringsten und wirke fördernd für die Wirtschaft.

Meyer nennt das bestehende Tempolimit " unnötig und zudem umweltschädigend". PKW- und LKW-Fahrer müssten wegen der Geschwindigkeitsbegrenzung einen Gang herunterschalten, was zu höheren Motordrehzahlen und damit auch zu höheren Emissionen führe. Durch die Aufhebung der Tempo-30-Zone werde es mehr Vor- als Nachteile für die Anwohner geben, kündigt Meyer an.

Ganz anders sieht Sabine Bartnik, die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Ratsfraktion, die Problemlage. Mit dem von der CDU initiierten Schritt werde sich die Lebenssituation der Anwohner verschlechtern, prophezeit sie. Durch die Straße " An der Petersburg" rollten täglich 20 000 Kraftfahrzeuge. Dieses hohe Verkehrsaufkommen führe zu einer kaum zumutbaren Lärm- und Schadstoffbelastung.

Aus diesem Grund habe die Stadt in einer Versuchsphase das Tempo auf 30 km / h festgesetzt und die Schadstoffbelastung über einen längeren Zeitraum untersucht. Dabei sei festgestellt worden, dass sich die Schadstoffe mit dem Tempolimit deutlich reduzierten, schreibt Sabine Bartnik. Diese Erkenntnisse würden von CDU und FDP wissentlich ignoriert.

Das gleiche Schicksal drohe jetzt der Liebigstraße, wo ebenfalls mit Blick auf Lärm und Schadstoffe Tempo 30 eingeführt wurde. Für den Ausbau dieser Straße habe die Stadt Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz beantragt. Diese seien aber an Tempo 50 gebunden. Hier seien die Förderkriterien wohl überarbeitungsbedürftig, meint die Grüne Ratsfraktion. (Eb.)
Autor:
Eb.


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