User Online: 8 | Timeout: 23:48Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Kehrwagen lärmt in aller Frühe"
Zwischenüberschrift:
Krach, Schmutz und wildes Parken ärgert Bewohner der Innenstadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Kehrwagen lärmt in aller Frühe"

Krach, Schmutz und wildes Parken ärgert Bewohner der Innenstadt

Lärm, Schmutz und rücksichtslose Verkehrsteilnehmer - das sind die Sorgen, die Bewohnern des Bereichs Innenstadt beim Bürgerforum am Donnerstagabend Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip vortrugen. Die Sorgen wurden aufgenommen, Abhilfe allerdings nur in Grenzen in Aussicht gestellt.

Ein Ärgernis war mehreren Anwohnern die Praxis der Abfallwirtschaftsbetriebe, in aller Frühe (" morgens zwischen 5 und 6 Uhr, wenn Normalbürger noch am Bettkissen horchen") mit Kehrmaschinen die Straßen - etwa im Bereich hinter der Marienkirche - lautstark zu reinigen. Fip warb um Verständnis für die Bemühungen, die Stadt sauber zu halten; ob das allerdings schon so früh sein muss, versprach er überprüfen zu lassen. Tatsächlich beginnt die Straßenreinigung maschinell montags bis freitags um 5 Uhr, samstags um 6 und sonntags um 7 Uhr.

Massive Beschwerden gab es für den Bereich Hegertor / An der Bocksmauer sowie Teile der Hasestraße über nächtlichen Lärm, alkoholische Exzesse und wildes Parken. Fip erklärte, die Möglichkeiten der Stadt zum Eingreifen seien begrenzt; was Alkoholkonsum angehe, gebe es einen kleinen problematischen Personenkreis, um den sich Sozialarbeiter kümmerten.

Hinsichtlich der wilden Parker warb ein Vertreter des Ordnungsamtes für Verständnis dass die Politessen nicht ständig dort patrouillieren könnten; notfalls sollten Anwohner selbst tätig werden (eine Anwohnerin: " Das will ich wohl übernehmen.") und sich jeweils direkt ans Ordnungsamt wenden. Fip schließt die Möglichkeit nicht aus, in bestimmten Bereichen zeitweilig mehr Politessen einzusetzen. Das dürfte auch im Hinblick auf unerlaubtes Parken in den Bereichen Redlinger Straße und Stadthalle gelten.

Massive Anwohnerbeschwerden betrafen den Kamp - und zwar in mehrfacher Hinsicht. Zum einen ging es um die Starts der Nachtbusse (Late Night), die direkte Anwohner immer wieder aus dem Schlaf rissen. Zum anderen wurde der schlechte Zustand des Pflasters moniert, das schon dann unerträglich klappere, wenn Radler darüber führen. Hier machte Fip unmissverständlich deutlich, dass mit Neupflasterung vorerst nicht gerechnet werden kann. Eine Änderung könne sich erst ergeben, wenn das Einkaufszentrum am Kamp realisiert sei. (hs)
Autor:
hs


Anfang der Liste Ende der Liste