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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Der Dom St. Peter mit seinen Türmen: ein Paradebeispiel romanischer Baukunst in Deutschland
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Kleinbild
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Der Dom St. Peter mit seinen Türmen: ein Paradebeispiel romanischer Baukunst in Deutschland

Der Dom St. Peter: Unsere aktuelle Aufnahme zeigt die Baustelle an der Nordseite des Doms jn dem zur Zeit Restaurierungsarbeiten laufen. Links ist die weißgetünchte Gymnasialkirche St. Paulus zu sehen. Sie wird im Volksmund auch " kleine Kirche" genannt und ist die einzige Barockkirche Osnabrücks. Nach ihrer Zerstörung im Krieg wurde sie in betont schlichter Form wieder aufgebaut. In der spitzbogigen Nische befindet sich ein überlebensgroßer " Kalvarienberg". Diese Sandsteingruppe entstand um 1620 in der Osnabrücker Steinbildhauer-Werkstatt und wurde von der verfallenen ehemaligen Klosterkirche der Augustiner (am jetzigen Neumarkt) übernommen. Dahinter beginnen Gebäude des Gymnasiums Carolinum. Am oberen Bildrand erstreckt sich die Ursulaschule entlang des Kleinen Domsfreiheit. Bei dem großen gelben Haus handelt es sich um die ehemalige Turnhalle, die zur Aula umgebaut wurde. Gegenüber am früheren Parkplatz sind hinter dem Dom-Hotel die archäologischen Ausgrabungsarbeiten im Vorfeld der geplanten Neubebauung zu erkennen. Die Ursprünge des Doms um das Jahr 780 herum fallen mit der Gründung der Missionsstation Osnabrück zusammen. Lange Zeit war der Dom die einzige Kirche im Raum Osnabrück. Die Stadt war auch nicht von Anfang an Bischofssitz: Der erste Bischof Wiho wurde vermutlich erst kurz vor 803 geweiht. Der Dom St. Peter, die Kathedralkirche des Bistums, zählt zu den Meisterwerken spätromanischer Baukunst. In der Zeit von 1218 bis 1277 erhielt der Dom seine heutige Form. Der schlanke Nordwestturm mit den rundbogigen Fensterbändern gilt als einer der schönsten Türme Deutschlands aus romanischer Zeit. Sein Zwillingsturm wurde im 15. Jahrhundert durch den dicken, spätgotischen Turm ersetzt. Der mächtige achteckige Vierungsturm ist nach einem verheerenden Brand um 1100 errichtet worden. Auch diese Aufnahme kann in den Neue-OZ-Geschäftsstellen in Osnabrück, Berliner Platz und Große Straße für 25 Mark (20 x 30) oder 50 Mark (40 x 60) erworben werden.

Foto: Gert Westdörp


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