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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Wo bleiben Konsequenzen?"
Artikel:
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" Wo bleiben Konsequenzen?"

Zur Neugestaltung der Osnabrücker Fußgängerzone und zum Untersuchungsbericht der Bezirksregierung (" Große Straße: Teures Lehrstück..." (Ausgabe vom 19. Juni) gibt es eine Reihe von Zuschriften.

" In bin zwar Landkreis-Bewohner, aber häufig in Osnabrück. Deshalb , muss' ich mich zu diesem erschütternden Bericht äußern. In jedem ordentlich geführten Unternehmen, egal ob groß oder klein, wird zu jedem Plan-Projekt zunächst ein Budget erstellt, die Berücksichtigung sog. unvorhersehbarer Kosten ist selbstverständlich. Die Entscheidung, ob das Projekt durchgeführt wird, trifft immer die Geschäftsführung. Dann werden mit den für die Ausführung infrage kommenden Unternehmen wasserdichte Verträge abgeschlossen. Mindestens ein Controller überwacht laufend die Entwicklung der Kosten und die Einhaltung des Terminplans. Zu vorher festgelegten Terminen informiert er die Geschäftsführung über den Stand der Dinge. Wenn er diese Termine nicht einhält, bekommt er eine , freundliche' Aufforderung. Bei der Abwicklung des Projekts . Große Straße' sind' diese betriebswirtschaftlichen , Muss-Kriterien' ganz offensichtlich missachtet worden. Absicht oder Dilettantismus (lt. Lexikon = Halbkönnen, Stümperei)? Die finanziellen Folgen sind sehr schmerzhaft. In jedem Unternehmen der sog. freien Wirtschaft wäre der Rücktritt des Letztverantwortlichen eine zwangsläufige Konsequenz. Und, Herr Fip? Und noch etwas: Wo ist die Opposition, steckt sie mit unter der Decke der Ahnungslosen? Und wo ist der Aufstand der Osnabrücker Bürger? Schlafen Sie weiterhin tief und lange. Wenn Sie irgendwann aufwachen, ist wahrscheinlich auch das letzte Geld verbraten."

Wolfgang Hoffmann

Hermann-Ehlers-Str. 15

Wallenhorst

" Mit dem Zauberwort , patiniert' versuchen die so genannten superschlauen Sachverständigen , die einzigartige Katastrophe in Sachen Pflasterung an der Großen Straße zu bagatellisieren. Nach Beendigung der traditionellen Maiwoche bekamen die Osnabrücker die programmierte Katastrophe plakativ zu sehen. Nachdem die Verkaufsstände abgebaut waren, war die Pflasterung, die gerade zum zweiten Mal mit teurem und vollkommen ungeeignetem chinesischen Granitpflaster instand gesetzt wurde, mit verspritzer Bratensoße, Ketchup und sonstigen Abfällen , patiniert' (...) wie konnte es zu dieser einzigartigen Katastrophe in Osnabrück kommen? Tatsache ist, dass Politiker und Anlieger verschiedene Baustoffe favorisiert hatten. Tatsache ist aber auch, dass sie so genannten Sachverständigen beim Tiefbauamt, wenn sie mutig und uneigennützig im Interesse der Bürger und Besucher von Downtown Osnabrück gehandelt hätten, diesen Schandfleck, der sich jetzt präsentiert, hätten verhindern können. Groteske Frechheit ist es, jetzt noch zu behaupten, das Salz an der Suppe, d. h. das , Patinieren' der Oberfläche, sei mit den Abfällen der Maiwoche eingeleitet worden und hiermit müssen sich die Osnabrücker abfinden..."

Heinz Helmut Hensiek

Haus Sonnenblick

Westerkappeln-Velpe

" Herr Franken hat in seinem Bericht eine Tatsache übersehen oder unerwähnt gelassen. Nicht der gesamte Rat war hier überfordert und hat alles der Verwaltung überlassen. Die FDP-Fraktion hat von Anfang an auf die überhöhten Kosten aufmerksam gemacht und mehrfachlich darauf hingewiesen, dass hier falsche Angaben gemacht werden. Auch hat Robert Seidler auf Unstimmigkeiten in den Verträgen hingewiesen. Schon im Sommer 1999 hatte diese Partei einen Stand auf der Großen Straße gegen die völligüberteuerte Maßnahme, das Material und die Art und Weise der Ausschreibung. Mehrfach haben wir die Neue OZ darüber in Kenntnis gesetzt, dass hier einiges fehl läuft. Im Rat haben unsere beiden Mandatsträger ständig kritische Fragen gestellt und an die Vernunft der Ratsmitglieder appelliert, sowohl was die Kosten angeht als auch wegen des Materials. Leider hat das alles nichts genützt. Richtig ist, dass Politikverdrossenheit dadurch sicher weiter geschürt wird, jedoch bin ich sicher, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sich zu wehren wissen..."

Gabriela König

Strothmannsweg 14

Osnabrück

" Die Lächerlichkeit, mit der sich die Osnabrücker Verwaltungsspitze bundesweit bekannt gemacht und preisgegeben hat, wird nochmals getoppt! Vor diesem Hintergrund wirken die Worte von OB Fip, er übernehme die Gesamtverantwortung, wie eine hohle Phrase. Wie oft, in der Vergangenheit, hat er schon die ' Verantwortung' übernommen? Bei den vielen, übernommenen ' Verantwortungen' stünde ihm - ob der Glaubwürdigkeit seiner Worte - langsam der RÜCKTRITT an. Denke ich an die - vergleichsweise - Bagatelle, mit der der damalige OB Carl Möller unter erheblicher Beteiligung der SPD zum Rücktritt gezwungen wurde, so erscheint mir heute - bei der Vielzahl der Skandale der letzten Jahre - ein Rückzug des Herrn Fip mehr als überfällig."

Klaus Horstmann

Siebensternstraße 43

Osnabrück'

UMBAU GROSSE STRASSE: Die Besucher der Osnabrücker City nehmen zwangsläufig regen Anteil an der Umgestaltung der Innenstadt. Für die Bauarbeiter, die bei den hochsommerlichen Temperaturen Schwerstarbeit leisten, gibt es auch anerkennende Worte.Foto: Jörn Martens
Autor:
Wolfgang Hoffmann, Heinz Helmut Hensiek, Gabriela König, Klaus Horstmann


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